04.03.06
Marathonvorbereitung Woche 9
Gut ist:
Ich habe mein gewünschtes Laufgewicht (<82 Kg) schon erreicht.
Schlecht ist:
ich hätte das gerne ohne Magen-Darm Grippe geschafft.
Gut ist:
Ich habe mein gewünschtes Laufgewicht (<82 Kg) schon erreicht.
Schlecht ist:
ich hätte das gerne ohne Magen-Darm Grippe geschafft.
Erster längerer Lauf nach der Erkältung:
30 Min: Leichter Schneefall. Ich fühle mich gut. Die Erkältung scheint mir nicht geschadet zu haben. Also entscheide ich mich für die längere Runde.
60 Min: Ich fühle mich völlig elend. Da war ich wohl ein wenig voreilig. Leider dauert der Rückweg rund 60 Minuten (für Dortmunder: Es ging vom Kreuzviertel über Bolmke und Tierpark die Galoppstr. hoch). Aber zumindest geht es jetzt nur bergab. Zum Glück schneit es nicht mehr.
70 Min: Es scheint! War ja klar. Zur Aufmunterung gönne ich mir ein Leckerchen in Form eines Energie-Gels. Wer sowas nicht kennt: Es schmeckt wie Zahnpasta und klebt schlimmer als Kokosmilch. Dafür hat man ratzfatz 300 Kalorien intus und ist zumindest kurzzeitig fitter.
90 Min: Gut, das ich keine Handschuhe mitgenommen habe. So bin ich dermaßen mit meinen kalten Händen beschäftigt, dass ich keine Gelegenheit habe mir über die Schmerzen im linken Fuß Sorgen zu machen.
120 Min: Angekommen. Für den ersten Lauf nach der Pause soll es reichen. Puls lag bei 75% HfMax, alles im grünen Bereich.
Nächste Woche versuche ich mich an 3 Stunden (davon 2 Stunden bergauf)
Gewicht: konstant, aber laut Waage geht mein Körperfettanteil zurück. Ich interpretier das mal so: Ich nehme weiter ab, aber mein Körper lagert mehr Wasser in den Muskeln. Gut so.
Erkältung!
Argh! Das musste jetzt nicht sein. Dabei habe ich mich so gut gefühlt. Sehr, sehr ärgerlich. Ich hatte also eine Woche Laufpause. Diese Woche fange ich langsam wieder an. Wenn das so weiter geht, werde ich den Marathon ausfallen lassen.
Der Süden versinkt im Schnee. Aber im Ruhrgebiet scheint die Sonne. Da macht der lange Lauf doppelt Spaß - leider zuviel Spaß. Ich bin viel länger gelaufen als ich eigentlich wollte und haben den Zug verpasst mit dem ich eigentlich heute Abend nach Frankfurt fahren wollte…
Halb Dortmund war heute im Rombergpark unterwegs. Zum Glück waren die restlichen Strecken nicht so voll. Ich versuche immer noch tapfer, mich nach Galloway zu richten (langsam laufen, sehr viele Laufpausen). So richtig bin ich davon aber noch nicht überzeugt.
Ansage an das Wetter: Jetzt ist es auch mal gut. Wir haben uns ganz voll toll über den Winter gefreut, aber jetzt reicht es auch.
Wenn mir in meinen gut belüfteten Schuhen die Zehen abfrieren, macht es einfach keinen Spaß…
Die Woche habe ich aus der Not eine Tugend gemacht und ein wenig Geschwinigkeit trainiert - da friere ich nicht so.
Gewicht <84 Kg, aber da mag der Migräneanfall vom Wochenende auch dran Schuld sein.
Jetzt startet die “heiße” Phase. 12 Wochen vor dem Marathon gibt es keine Auszeit mehr.
Falls mich eine Erkältung niederringt, hat sich der Marathon erledigt.
Aktuelle Planung: Anfang April einen Halbmarathon (Berlin) als Generalproble und 3 Wochen nach dem
Marathon einen 10Km Lauf aus Belohnung.
Ich habe momentan ein wenig Zeitprobleme. Aber das wird sich legen. Wenn es der Außenminister der Bundesrepublik Deutschland (Fischer) geschafft hat Zeit fürs Training zu finden, sollte es ein freier Projektleiter erst recht schaffen…irgendwie…
Es ist zu kalt. Es ist einfach zu kalt.
Bzgl. angenehmer Temperaturen gleichen sich Motorrad fahren und Laufen: Zwischen 0 und 25 °C ist alles im grünen Bereich. Darunter oder darüber macht es keinen Spaß mehr.
Außerdem bin ich eine dicke, fette Qualle. Ich werde bald Stützräder für meinen Bauch brauchen. So wie bei manchen Dackeln welche von ihren überfürsorglichen Besitzern (Witwen denen man den Dackel aufgezwungen hat, damit sie das Haus wieder verlassen) gemästet wurden.
Winter ist ja prinzipiell toll - bei Sonnenschein auf der Skipiste. Aber aktuell bin ich einfach nur frustriert…
Ich liebe das Internet. Aus Trotz über die leider nicht unerwartete “Verlegung” des Ruhrmarathons 2006 gibt es jetzt eine Demo-Lauf am 14.Mai.
Organisiert wird das ganze jetzt vom Werbering Riemke. Bislang haben sich schon 1000 Leute angemeldet (Stand 17.1.). Infos gibt es unter http://www.demolauf-ruhrmarathon.de/
Es geht doch. Trotz Problemen mit meinem Nacken habe ich den ersten Lauf >2 Stunden gemacht. Dabei habe ich versucht, mich an Galloway zu halten (jede Meile eine Minute gehen). So ganz kann ich noch nicht damit anfreunden. Ich neige dazu, gerade bei längeren Läufen geistig ein wenig abzuschalten und nett entspannt durch die Gegend zu laufen. Durch die Gehpausen wird man immer wieder aus dem Trott geholt. Da ich noch nicht wirklich lange so gelaufen bin kann ich auch nicht sagen, ob dadurch wirklich die Regenerationszeit spürbar reduziert wird. Mal schauen, ich bleibe am Ball. Aber zumindest die Läufe <15Km werde ich ohne Gehpause machen.
Ernährungstechnisch war die Woche nicht so dolle, aber nix dramatisches.
Zur Vorbereitung werde ich vermutlich Anfang April einen HM in Berlin laufen. Das war letztes Jahr ganz lustig (wenn auch viel zu warm)
War ja keine Überraschung: Der Ruhrmarathon wird im Mai nicht statt finden. Jetzt hat der Veranstalter die grandiose Idee, den Lauf im September statt finden zu lassen.
So ein Quark! Wie steht schon in der Bibel: Deine Rede sei ja ja, nein nein.
Seit Wochen wird schon rumgeeiert. So wirklich hat wohl kaum noch jemand daran geglaubt. Aber statt einer klaren Ansage gibt es einen neuen Termin … vielleicht … also irgendwann im September … und den Sponsor können wir auch noch nicht nennen. Na super. Dumm nur ,dass im Herbst schon zwei große Laufveranstaltungen sind(neben X anderen ja u.a. Berlin und Köln).
Mir persönlich wäre eine Absage 2006 lieber gewesen. Dann hätten man 2007 einen Neustart wagen können. Ich fand die Marathon 2005 super (ok, die letzten KM waren ein wenig steil, aber das gehört zum Ruhrgebiet).
Meine Voraussage: Es wird einen Ruhrmarathon 2006 geben. Schlecht organisiert und mit wenig Teilnehmern. Danach wird die Idee leider, leider zu den Akten gelegt. Schade.
Nur gut, dann ich mich schon in weiser Voraussicht für Hamburg angemeldet hatte …
Fazit Woche 1: Ein Desaster.
Wegen Probleme mit der Halswirbelsäule fiel mein langer Lauf aus. Ich bin auf lächerliche 30 Kilometer gekommen. Ein paar Schuhe habe ich in Rente geschickt da ich mit ihnen Probleme bekomme.
Mein Süßigkeitenverbot habe ich zumindest in der Woche durchgehalten (abgesehen von dem M&Ms die meine Mitbewohnerin gemeinerweise im Küchenschrank liegen hatte, aber das ist eine Ausnahme). Mein Gewicht liegt bei 84,5 KM, Ziel für den April sind <82, sollte machbar sein.
Ziel nächste Woche:
4*10 KM & 1+25 KM.
2005 hatte ich beim Ruhrmarathon beim Marathondebüt. Leider steht immer noch nicht fest, ob der Ruhrmarathon dieses Jahr statt finden wird. Daher habe ich mich für den Hamburg Marathon angemeldet. Ist ja auch mal ein nettes Ziel: In jeder Stadt laufen, in der ich mal gewohnt habe. Ich habe jetzt Dortmund, Berlin und Lüneburg. Es fehlen also noch Frankfurt und Hamburg. Hmm, wenn ich zur Vorbereitung in Frankfurt einen HM laufe, hätte ich es geschaft…
Aktuell lese ich ein Buch von Jeff Galloway. Er sagt, man soll - auch im Wettkampf - auf jede Meile eine Gehpause einlegen. Normalerweise macht man das ja eher nur als Anfänger. Vielleicht sollte ich mir ein T-Shirt drucken, damit mich nicht alle für einen totalen Laufänfänger halten. Auf den Rücken schreibe ich “Jeff Galloway sagt, ich soll das so machen”. Würde auch für den Marathon praktisch sein, wenn ich nach 1,5 KM schon die erste Gehpause einlege …
Dafür sind seine Empfehlungen für die langen Läufe extrem: bis 50 KM. Die Gehpause zusammen mit der Vorgabe, extrem langsam zu laufen würden also bedeuten, dass man damit 6-8 Stunden unterwegs wäre. Ich glaube, das werde ich so nicht machen.
Vorsätze für die erste Trainingswoche (Marathon -15 Wochen):
- langsame Nahrungsumstellung: Kein Süßkram mehr im Büro
- 3 Einheiten über 10 KM
- einen langen Lauf über 25 KM - mit Galloway-Gehpausen.
