29.11.08

Apple-Virus

Posted in Allgemein at 20:30:20

Werner hat es ja schon geschrieben: Apple ist ein Virus.

Bislang konnte ich ja nicht verstehen, warum die Leute die Bedienung des IPhones/IPod Touch so toll finden. Nachdem ich mir jetzt aber den Ipod-Touch gekauft habe muss ich sagen: Ja, ich verstehe es.

So, jetzt muss ich aber weiter “Guitar Rock Tour” spielen …

28.11.08

ClickAndBuy Konto gehackt

Posted in Allgemein at 17:29:08

Hoppla,

heute wurde mein ClickAndBuy Konto wohl gehackt. Ich sah zufällig eine Bestätigungsmail, dass ich angeblich Geld auf mein Konto dort von meiner Kreditkarte eingezahlt habe (einmal 25, einmal 5 EUR).

Ich konnte mir das nicht erklären und habe erstmal das Passwort geändert.

20 Minuten später bekomme ich eine Mail, dass mein Konto gesperrt sei, weil mein Passwort zu häufig falsch eingegeben worden sei (weil der Hacker ja mit dem alten Passwort…).

Wenn der Hacker nicht so doof gewesen wäre, mein E-Mail Adresse nicht zu ändern, hätte ich das nie im Leben mitbekommen. Ich habe Click&Buy zuletzt vor 2 Jahren mal benutzt.

Was lernt und dat: Augen auf im Internet. Wenn man einen Account nicht mehr braucht, besser kündigen.

Die netten Kleinigkeiten

Posted in Projektmanagement at 11:25:23

Es sind immer die Kleinigkeiten, die ein Projekt ausmachen:

Projekt 1 benötigt den IE7 und sieht unter IE6 echt mies aus
Bei Projekt 2 steht IE6 SP2 in den Anforderungen.

Leider ist Projekt 2 schon installiert und tausende Rechner wurden mit dem IE6 ausgestattet.

Eigentlich war das von mir als Witz gedacht als ich meinte, wäre doch lustig, wenn für Projekt 2 überall IE6 installiert worden sei…

(IE7= Internet Explorer 7, IE6 SP2 = Internet Explorer 6 mit Service Pack 2)

27.11.08

Schlacht der Comic-Blogger

Posted in Allgemein at 17:24:06

Sehr schön. Infos hier

26.11.08

Premiere die 4.

Posted in Projektmanagement at 11:46:28

Es geht aber auch anders

Ein Kunde hat mir heute die Abnahme für ein Projekt erteilt. Er hat relativ wenig getestet. Aber auf der anderen Seite weiß er, dass ich auch nach Zahlung der Rechnung für Probleme und Fragen zur Verfügung stehe. Durch die frühzeitige Abnahme bin ich ja eher noch besser motiviert …

Darüber hinaus wurde heute die Rechnung von meinem aktuellen Kunden bezahlt.
Mein aktuelles Projekt läuft über einen Projektvermittler. Die erzählte mir zwar bei der Unterzeichnung des Vertrages, dass sie wöchentliche Rechnungsläufe haben, aber so richtig geglaubt habe ich das natürlich nicht. Aber: Die bezahlen tatsächlich sofort. Normalerweise mag ich ja Vermittler nicht so, aber dieses Mal fühle ich mich wirklich gut aufgehoben!

Ich kann mir also heute Abend eine Tüte Marzipankartoffeln leisten …

Premiere die 3.

Posted in Projektmanagement at 11:32:39

Argh. Ich wusste, ich würde mich über meine Gutmütigkeit ärgern.

Der Kunde will anscheinend nicht zahlen. Ich hätte also sofort das gerichtliche Mahnverfahren in die Wege leiten sollen. Grummel …

25.11.08

Shock beim Check-In

Posted in Projektmanagement at 10:44:55

Der Tag war lang, viel länger als geplant. Abends gab es statt gemütliches Restaurant Fast-Food und erfolgreich war der Tag schon mal gar nicht.

Müde komme ich im Hotel an, reiche der Dame hinter dem Tresen meine Bonus-Karte (eine Art Vielfliegerkarte für diese Hotel-Kette) und ersuche höflich um ein Nachtlager.

“Ah guten Abend und herzlich willkommen bei uns. Einen Augenblick bitte”
(Sie tippt)
“Hmm, oh …”
(Ich werde nervös)
“Ich versuche es nochmal …”
(Mein Puls steigt)
“Nein, doch nicht”
(Nein? Was heißt hier Nein?!? Im Geist gehe ich schon mal die möglichen Alternativhotels duch)
“Ja, Guerilla-Projektmanager, es tut mir leid …”
(Argh, ich werde Dich und dieses Hotel verfluchen. Draußen schneit es. Mir ist kalt. Ich bin erkältet. Ich bin müde. Ich will nicht in ein anderes Hotel. Wenn ihr zu doof seid, eine Buchung zu machen, ist das doch nicht mein Problem. Mir schießen Tränen in die Augen)

“… Ihr übliches Zimmer ist leider nicht mehr verfügbar. Ich bringe Sie dann im 4. Stock unter”

24.11.08

Update: Premiere

Posted in Projektmanagement at 16:26:43

Ich habe jetzt doch nur eine normale Mahnung rausgeschickt. Laut Schuldrechtsreform hätte ich zwar gleich richtig zuschlagen können, aber muss ja nicht sein.

Mal schauen, ob ich mich in ein paar Tagen darüber ärgern werde …

Premiere

Posted in Projektmanagement at 13:44:30

Eine befreundete Web-Agentur glaubt fest an ein Resonanzprinzip. Sie zahlen Rechnungen aus Prinzip am Tag des Rechungseingangs und haben entsprechend bei ihren Kunden auch eine gute Zahlungsmoral.

Tja, das sehen halt nicht alle Mernschen so. Daher werde ich zum ersten Mal in meiner Laufbahn heute ein gerichtliches Mahnverfahren starten. Mal sehen, ob das Wirkung zeigt.

20.11.08

Die GPM Toolbox: 10 Werkzeuge, 10 Regeln (3/3)

Posted in Projektmanagement at 10:39:52

Und hier nun Teil 3:

KnowHow

Der „New-Economy-Ansatz“:
Mangelndes Wissen kann durch genug Einsatz kompensiert werden

Die „IT-Beratungsfirma Methode“:
Wir lernen auf Kosten den Kunden im laufenden Projekt

Besser: Vor Projektstart notwendige Skills klären und Grundlagen erarbeiten.

Dinge, die man gesehen haben sollte:
Risikomanagement
Verschiedene Methoden zur Aufwandsabschätzung von Projekten
Richtig telefonieren
Selbstorganisation
Wissensmanagement

Regel 7: Mitarbeitervorträge
Alle 4-6 Wochen wird ein Nachmittag für Vorträge reserviert
Die Themen werden 2-3 Wochen vorher besprochen und verteilt
Die Vorträge werden Als Folien/Texte archiviert
Die Themen sollten so aufbereitet werden, dass sie alle Anwesenden verstehen (klingt simpel? ist es nicht!)

Werkzeug 7: Wissenspool installieren
- Dies kann ein einfaches gemeinsam genutztes Laufwerk sein
- oder ein Wiki

Koordination

Die meisten Methoden definieren Rollen (Architekt, Projektleiter, Stakeholder etc.). Die „Unified Method“ kennt > 40 Rollen (Extreme Programming >10) Wir nutzen auch ein Rollenmodell, haben aber nur 5 Rollen

Die Rollen:
Projektleiter
- Verantwortlich für den Projekterfolg
- Koordiniert die Kommunikation mit den Kunden

Anforderungsmanager
- Verantwortlich für die Verwaltung der Anforderungen

QS-Verantwortlicher
- Verantwortlich für Qualität
- Gleicht die Lieferung mit Anforderungen ab
- Sein Veto entscheidet über die Auslieferung
- Darf nicht gleichzeitig Projektleiter sein

Lösungsarchitekt (nur für Projekte mit IT Anteil)
- Erstellt die Lösungsarchitektur

Umsetzer (Entwicklung, Grafik.)
- Verantwortlich für die Umsetzung eines Features

Regel 8: Rollen definieren
- Für jedes Projekt Rollen festlegen
- Eine Person kann maximal 3 Rollen ausfüllen
- Rollen leben: Ein QS Manager wird nicht nur benannt, er wird auch gefragt!

Regel 9: Aufwandsabschätzung als Teamarbeit
- Aufwände und Zeitpläne werden nicht „nur“ vom PM erstellt.
- Jeder Feature-Owner ist für die termingerechte Lieferung seines Features verantwortlich
- Eine gute Möglichkeit zur Aufwandsabschätzung ist Planning Poker

Regel 10: Risikomanagement nicht vergessen!
- Schönwetterprojekte kann jeder
- Immer „Plan B“ in der Schublade haben:
- Was kann passieren? Wie können wir reagieren?

Werkzeug 8: Projekt-Laufzettel
- Jedes Projekt bekommt einen Laufzettel
- Der Laufzettel steht eine Stufe über der Feature-Liste und hält die Informationen zusammen
- Der Laufzettel definiert, welche Daten zum Start einer Phase notwendig sind und welche Ergebnisse eine Phase liefert

Werkzeug 9: Projektplanungstool
- Hier gibt es keine Empfehlung, da die Vorlieben extrem unterschiedlich sind.
- Manche Leute mögen MS-Project, andere nehmen lieber Excel.

Werkzeug 10: Das wichtigste PM Tool überhaupt!
- Papier&Bleistift

19.11.08

Die GPM Toolbox: 10 Werkzeuge, 10 Regeln (2/3)

Posted in Projektmanagement at 13:43:36

Teil 2: Kommunikation

Missverständnis Nr. 1:
„Der Kunde will ständig mitreden und weiß nie was er will“

Andere Sichtweise:
Jeder Kunde steckt in einer Zwickmühle. Auf der anderen Seite hat er keine Ahnung (sonst würde er den Auftrag nicht rausgeben müssen), auf der anderen Seite will er aber – so wie alle Menschen - keine Schwächen zugeben.
Außerdem hat er Angst, dass er von seinem Dienstleister über den Tisch gezogen wird. Wie soll er das auch beurteilen: er hat ja keine Ahnung.
Also: Vertrauen aufbauen!

Regel 4: Beweisbare Kommunikation
Kunden wollen alles wissen, haben aber nur 5 Minuten/Woche Zeit
Also brauchen wir 2 Werkzeuge: einen ausführlichen Bericht und eine kurze Zusammenfassung. Der ausführliche Bericht wird nicht gelesen, sondern nur benötigt, um Missverständnisse zu klären.

Regel 5: Persönlicher Kontakt und keine Angst vor eigenen Schwächen
- Niemals per Mail diskutieren! Mails fördern Missverständnisse
- Nichts geht über persönliche Gespräche
- Dem Kunden gegenüber ruhig kleine Fehler zugeben. Das bringt ihn in eine entspannte Position
- Niemals Probleme verheimlichen: Es kommt sowieso raus!

Regel 6: Kein Meeting ohne Protokoll
-Über jedes Meeting wird ein Protokoll geführt und verteilt.
- Nicht schriftlich fixierte Entscheidungen braucht man erst gar nicht treffen.
- Jedes Protokoll muss am nächsten Tag verteilt werden

Werkzeug 4: Wochenbericht
Der Kunde bekommt regelmäßig einen Bericht für alle Projekte

Werkzeug 5: Projektstatus
Aus der Featureliste wird der Projektstatus generiert. Hier findet der Kunde alle aktuellen Arbeitspakete und deren Status

Werkzeug 6: Kurzprotokoll
Über jede (!) Kommunikation mit dem Kunden wird ein kurzes Protokoll erstellt
Entscheidungen schriftlich vom Kunden bestätigen lassen

18.11.08

Die GPM Toolbox: 10 Werkzeuge, 10 Regeln (1/3)

Posted in Projektmanagement at 11:47:27

Ich habe einem Kunden dabei geholfen, seine Arbeitsweise zu optimieren. Um das ganze nett zu verpacken, habe ich versucht, die Komplexität zu minimieren und hier sind sie nun: 10 Werkzeuge und 10 Regeln zum Projektmanagement.

Teil 1: Anforderungsmanagement

Regel 1: Features definieren
Projekt werden in Features aufgeteilt

Was ist ein Feature:
Einzeln umsetzbarer Teil einer Anforderung
Regel: in maximal 5 Tagen umsetzbar
Jedes Feature hat einen Verantwortlichen (Owner) der für die Umsetzung und den Zeitplanung verantwortlich ist.
Für jedes Feature gibt es klare Definition, wann die Anforderung erfüllt wurde
Der Kunde kennt die Features seines Projektes und wird an Hand der Features über den Projektstand informiert
(viel aussagekräftiger als „wir sind zu 70% fertig“)

Für jedes Feature:
Inhalt definieren
Abnahmekritierien definieren
Aus einem Feature erstellt jeder Feature Owner seine ToDo Liste

Regel 2: Morgenbesprechung und Zapfenstreich
Jedes Team trifft sich jeden Morgen zu einer kurzen Besprechung
(5 bis max. 10 Minuten)
Die Aufgaben des Tages werden besprochen
Jeden Abend (!) wird kurz Bilanz gezogen:
Was wurde erledigt? Was blieb liegen? Was steht an?

Regel 3: Projektfortschritt dem Kunden zeigen
Nicht komplette Projekte, sondern Feature vom Kunden abnehmen lassen

Werkzeug 1: Anforderungsmanagement
Kleine Projekte: Briefing (Dokument des Kunden)
mittlere Projekte: Snow-Card
große Projekte: Volere-Anforderungsdokument

Werkzeug 2: Feature-Liste
Liste aller Features mit
Inhalt
Owner
Wo sind welche Dokumente
Fertigstellungsstatus
Feature Liste ist Grundlage für Wochenreport
Ein Template findet sich hier

Werkzeug 3: ToDo Liste
Individuelle Aufgabenliste
Inhalt: Was, Wann, Wie lange

17.11.08

“Dann legen Sie das mal vorerst auf Eis”

Posted in Projektmanagement at 11:43:12

Neulich bei einer großen Versicherung. Ohne Vorwarnung werden 2 Berater, 1 Interner und der Abteilungsleiter zu einem Meeting gerufen. Jemand aus einer anderen Stadt ist gekommen und möchte uns etwas vorstellen. Außerdem hat er “noch ein kleines Problem” bei dem er unsere Hilfe benötigt.

Es stellt sich heraus, dass das kleine Problem daran liegt, dass die grundlegende Architektur der Anwendung nicht funktionieren kann. Er braucht eine Funktion, mit der er alle Rechner aller Vertriebler jederzeit aktiv erreichen kann. Wir erklären ihm, dass man bei solchen Dingen eher umgekehrt vorgeht. Der Client meldet sich beim Server und nicht der Server beim Client. Schließlich kann man ja nicht sicher sein, dass der Laptop des Vertrieblers ständig online ist. Wenn man z.B. beim Kunden sitzt, wird es schwierig.

Er besteht aber darauf und wir entwerfen die lustige Ideen. Zum Beispiel könnte man ja jeden Laptop mit einer speziellen UMTS Karte ausstattet die bei Bedarf den Rechner einschaltet. Wir Berater haben mächtig Spaß, leider versteht der Mensch gar nicht, dass wir das gar nicht ernst meinen.

Nach nur wenigen Stunden ist aber dann allen Anwesenden klar, dass die Anwendung so nicht funktionieren kann und man mal eben einen 6-stelligen Betrag in den Sand gesetzt hat, weil grundlegende Dinge falsche gemacht wurden. Neben dem erwähnten Probem gab es noch einige andere Dinge, die schlecht geplant waren.

Wie hat der Abteilungsleiter reagiert? Nun, er hätte sich aufregen können. Man muss noch dazu sagen, dass die Entwicklung eigentlich ohne echten Auftrag erfolgt ist. Da wurden also ohne Auftrag große Summen in den Sand gesetzt. Er hat es dann so formuliert.

“Gut, Herr X. Ich würde sagen, wir pausieren dann damit erst mal. Vielen Dank bis hierhin und wir sehen dann mal weiter. Ich finde es sehr gut, dass Sie bei dem Thema Eigeninitiative gezeigt haben. Dann legen Sie das mal vorerst auf Eis”.

08.11.08

Kaufbefehl

Posted in Allgemein at 14:52:10

Ich denke, alle kennen Horst Evers. Gestern habe ich mir “Gefühltes Wissen” von ihm gekauft und danach den Fehler gemacht, einen Kaffee bei Starbucks zu trinken.

Der Kaffee war nicht der Fehler. Aber ich musste natürlich in dem Buch blättern. Und irgendwie kommt man sich schon komisch vor, wenn man in einem vollen Laden ständig vor sich hin kichert.

Also kaufen:

On The Road Again

Posted in Projektmanagement at 13:41:42

Über ein Jahr hatte ich das Glück, Projekte in der Nähe zu haben.

Jetzt geht es wieder auf Reise. Eigentlich auch mal ganz schön.

Die Stadt kenne ich schon sehr gut, da ich dort 1 1/2 Jahre in einem Projekt gewohnt habe. Also entfällt das “wo ist eigentlich hier der Subway/Starbucks/Irish Pub”. Dummerweise sind die Hotels dort mies und/oder teuer und schöne möblierte Wohnungen schwer zu bekommen. Aber mal schauen, wird schon.