31.10.07
Posted in Projekt P, Ruby On Rails
at 12:39:55
Die letzten Tage habe ich ja Newsletter und Benutzerverwaltung eingebaut. Was noch fehlt, ist eine Admin-Oberfläche um “mal eben” Daten zu ändern.
Nun bin ich ja erstmal faul. Also programmiere ich das nicht selber, sondern suche mir einen schon vorhandenen Generator. Eigentlich könnte man es natürlich auch schon mit Boardmitteln machen.
script/generate scaffold Modell-Name
erzeugt schließlich die rudimentären Oberflächen, um Daten zu bearbeiten. Aber auf der einen Seite sieht das nicht sonderlich hübsch aus und darüber hinaus haben wir dann noch keine Relationen abgedeckt. Gut, dass es noch andere Generatoren gibt.
Die Kandidaten sind:
Streamlined
Active-Scaffold und
Hobo
Hobo ist allerdings zuviel des Guten, damit kann man eher komplette Anwendungen bauen. Es spielt damit in der gleichen Liga wie z.B. Goldberg.
Goldberg hatte ich tatsächlich ins Auge gefasst, da ich eh’ auch ein wenig CMS brauche. Aber leider ist mein Design zu komplex dafür.
Wie auch immer. Gewonnen hat Active-Scaffold.
Prinzipiell nutzt man in der Railsentwicklung sehr viele Plugins und Generatoren. Da diese Generatoren normalerweise recht wenig Code erzeugen kann man das Ergebnis gut verstehen und weiterentwickeln.
Die Installation und Konfiguration von Active-Scaffold ist erschreckend simpel. Super, also weiter zum CMS.
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30.10.07
Posted in Politik
at 11:26:44
… ist ein alter Song von Marius Müller Westernhagen.
Die ersten Zeilen:
Neulich sechs Uhr Früh, da tritt man mir die Tür ein
Ich spring aus dem Bett, da stürmt die Polizei rein
“Los, stell’n Sie sich an die Wand! Man hat Sie erkannt.
Ein Nachbar rief uns an, Sie sind ein Symphatisant!”
Das Ende:
Eines wird mir klar, wenn irgendjemand schreit
Gesetze müssen her! dem hau ich auf die Flossen
Ja, eines ist mir sonnenklar: falls wir glauben sollten,
Terror könnt man durch Terror bremsen, dann sind wir bald wieder soweit
Warum mir der Song gerade einfällt?
Ach, ich las gerade, wie einem Paar die Flitterwochen ein wenig, ähm, spannender gestaltet wurden.
Wie ich schon vor einem Jahr schrieb. Die Terorristen haben gewonnen, wir haben verloren.
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29.10.07
Posted in Projektmanagement, Multimedia
at 10:14:00
Eigentlich wollte ich mir die neue Seite www.derwesten.de, das neue Portal der WAZ-Gruppe, anschauen. Aber wie auch schon vor einiger Zeit beim Tagesspiegel-Relaunch geht gerade nix. Damals hatte ich die Regel aufgestellt, man solle bei einem Relaunch damit kalkulieren, dass sich die Traffic am Starttag um den Faktor 2-10 erhöht.
Mitterweile sehe ich das ein wenig anders. Daher meine Regel 1A für den Launch großer Seiten:
Kündige den Launch an und mache eine Woche vorher einen Softlaunch.
Es ist technisch wie finanziell heute sehr schwierig, den Traffic am Eröffnungstag zu verkraften. Es ist nicht unmöglich, aber es ist teuer. Also lieber “heimlich” starten. Die Nachricht darüber verbreitet sich schon schnell genug. Warum auch nicht? Wenn es bekannt wird und gut läuft kann man eine nette Pressemitteilung rausgeben: “Wir sind vor dem Plan fertig geworden und wollten unseren Kunden die Wartezeit verkürzen” - wer kann das schon von sich behaupten.
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28.10.07
Posted in Multimedia, Allgemein
at 12:38:07
Wie köstlich…
Ich bin ja ein bekennender Web 2.0 Fan. Nicht zuletzt deswegen, weil die Idee des User-generated-content doch eigentlich die Ursprungidee des Internet war.
Natürlich findet man zwischen allen netten Angeboten reichlich Müll. Nicht jedes aufgemotzte Web-Forum ist gleich eine millionenschwere Web2.0 Anwendung. Auch frage ich mich, wo eigentlich die ganzen Sportler herkommen sollen für die hunderte neuen Sportportale (BTW: Ich war hautnah dabei, als Becker, Neef und Co. Sportgate in den Sand gesetzt haben - auch diese Idee ist also nicht gerade neu).
Heute habe ich die erste Web 2.0 Parodie gefunden: www.zusammenzuspaet.de. Die tun so, als seien sie ein Portal welches wartende Bahnreisende zusammenbringt. Zitat:
Zusammenzuspät.de ist eine Community, in der sich Bahnreisende kennenlernen und verabreden können. Wir vermitteln Dir kostenlos Gesprächspartner während einer langen Bahnreise.
Der Brüller, oder? Ich finde das super lustig. Die Seite wirkt dabei absolut echt. Sogar das Impressum wirkt glaubwürdig. Ganz Web2.0 like ist der Betreiber natürlich eine englische Ltd. - spitze. Um glaubwürdig beta zu sein, gibt es (unter FireFox 2) einige kleine Anzeigefehler auf der Homepage - Wow, wie machen die das nur?
Früher hat man einfach mit seinem Sitznachbarn geplaudert. Und wenn das nicht ging, fand man auf jeden Fall im Bistrowagen lustigen Handelsvertreter mit dem man ein Weizen trinken konnte. Daher ist es natürlich ein wenig zu offensichtlich, dass es eine Parodie und nicht ernst gemeint ist.
Aber trotzdem echt witzig gemacht
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27.10.07
Posted in Allgemein
at 10:30:57
Wir unterbrechen dieses Blog für einen sinnfreien Eintrag:
Google findet nichts unter dem Stichwort.
Das wollte ich ändern.
(Gerade hat ein Kandidat bei Wer wird Millionär das als Antwort gegeben und Herr Jauch hat angeregt, das mal bei Google zu suchen…)
Nachtrag:
Ich musste es einfach tun: www.curryparade.de
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26.10.07
Posted in Projekt P, Ruby On Rails
at 16:43:26
Auf der Seite wird man sich als Benutzer registrieren können. Also brauche ich eine Benutzerverwaltung (Registrierung, Login, etc.).
Auch hier bin ich faul. Ich nutze einfach acts_as_authenticated.
acts_as_authenticated ist ein Generator der mir die grundlegenden Funktionen generiert. Wie schon bei der Newsletter wird es auch hier einen Registrierungscode geben, den man per Mail zugeschickt bekommt.
Das vorgegebene User-Datenmodell erweiter ich um einige Funktionen. Unter anderem kann man mehrere Adressen hinterlegen.
Also gibt es ein neues Modell namens “address”. Das Usermodell erweiter ich um den Befehl
has_many :addresses
Entsprechend kommt an das Addressenmodell:
belongs_to :user
Und schon habe ich eine saubere 1:N Beziehung definiert.
… Fast. Denn wenn ein User gelöscht wird, brauchen wir die Adressen natürlich nicht mehr. also
sieht es im Usermodell tatschlich so aus:
has_many :addressed :dependent => :destroy
Jetzt sieht es gut aus. Man könnte auch destroy_all schreiben, dann werden die Objekte sofort gelöscht. So wird vorher noch before_destroy und after_destroy für jedes Objekt aufgerufen. Es ist also langsamer. Aber die Benutzer sollen sich schließlich anmelden und nicht alle wieder löschen…
Jetzt kommt die Kür. Jeder User hat viele Adressen, aber eine Hauptadresse. Die Hauptadresse will ich einfacher finden und erweiter mein Usermodell so:
has_one :mainaddress, :class_name=>'Address', :conditions =>'addresses.primaereadresse=true'
Das Ergebnis: Auf die Hauptadresse kann ich nun in meinem Programm über User.mainaddress problemlos zugreifen. Schick, oder?
Zeitaufwand: ca. 2 Stunden. Allerdings habe ich das Design noch nicht optimiert. Aber das kommt später.
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25.10.07
Posted in Projekt P, Ruby On Rails
at 12:34:58
Bei der Entwicklung der Seite werde ich die wichtigsten Funktionen zuerst entwickeln. Sollte irgendetwas gründlich schief laufen, sollen sich die Kunden zumindest schon mal als User registrieren können und eine Newsletter empfangen können.
User und Newsletter-Empfänger trenne ich dabei. Die Newsletter wird - klar - durch ein DoubleOptIn Verfahren abonniert werden. Das heißt, dass man sich auf der Seite anmeldet und anschließend einen Bestätigungslink zugeschickt bekommt. Ich brauche allerdings noch ein wenig mehr. Ich möchte neben der Mailadresse auch Name und Anschrift des Abonnenten haben (natürlich freiwillig).
Also sieht mein Prozess so aus:
1. Kunde trägt seine Mailadresse auf der Seite ein
2. Kunde bekommt eine Mail mti einem Bestätigungslink
3. Kunde ruft den Link auf und gibt anschließend weitere Daten ein
4. Datensatz wird aktiviert.
Ok, wir brauchen also zuerst eine Tabelle um die Daten abzulegen.
script/generate modell subscriber
Jetzt schnell die Attribute definiert:
CreateSubscribers < ActiveRecord::Migration
def self.up
create_table :subscribers do |t|
t.column :name, :string
t.column :vorname, :string
t.column :strasse, :string
t.column :plz:string
t.column :ort:string
t.column :mail, :string
t.column :created_at, :date
t.column :updated_at, :date
t.column :activation_code, :string, :limit => 40
t.column :activated_at, :datetime
end
end
def self.down
drop_table :subscribers
end
end
Und die Tabelle anlegen:
rake db:migrate
created_at und updated_at sind besondere Fehler. Rails wir diese Felder selbstständig füllen.
Um sein Abo zu aktivieren, braucht der Kunde einen Aktivierungslink. Wir brauchen also einen Schlüssel, den wir in den Link einbauen. Das machen wir in der Klasse Subscriber so:
class Subscriber < ActiveRecord::Base
before_create :make_activation_code
def make_activation_code
self.activation_code = Digest::SHA1.hexdigest( Time.now.to_s.split(//).sort_by {rand}.join )
end
(...)
end
So, jetzt kann ich den controller erzeugen und mir die notwendigen Methoden bauen. Diese sind:
- activate (hier frage ich den weiteren Kundendaten)
- activate_step2 (hier speichern wir die Daten)
Und schon bin ich fertig.
Ach, mist. Da habe ich doch glatt etwas vergessen. Ich möchte dem Abonnenten die Möglichkeit geben, sich durch einen einfachen Link wieder abzumelden. Dazu muss ich aber eine Schlüssel speichern aus dem ich den Link erzeuge (also wie der activation_code, den ich dem Kunden schicke. Unter Ruby on Rails ist das aber kein Ding:
script/generate migration subscriber_deactivationcode
erzeugt mir eine neue Migrationsdatei.
Die nur schnell ausfüllen:
class Subscribers3Deactivationcode < ActiveRecord::Migration
def self.up
add_column :subscribers, :deactivation_code, :string, :limit => 40
end
def self.down
remove_column :subscribers, :deactivation_code
end
end
Ok, eigentlich müsste die die vorhandenen Datensätze updaten. Aber ich habe ja nur Spieldaten, also was soll’s. Jetzt noch schnell make_activation_code erweitern:
self.activation_code = Digest::SHA1.hexdigest( Time.now.to_s.split(//).sort_by {rand}.join )
Fertig!
Ich habe natürlich nicht alles beschrieben. Der Kunde bekommt natürlich einige Mails zugeschickt. Das ist aber nicht sonderlich spektakulär. Außerdem habe ich einige Tests geschrieben, um meine Entwicklung zu überprüfen.
Zeitaufwand für das Feature? 1/2 Tag.
Geschwindigkeitsvorteil gegenüber normaler (J2EE) Entwicklung: Gering, in Jave würde man es ähnlich machen. Allerdings musste ich nicht ständig meine Arbeit übersetzen und auf einen Testserver deployen, sondern konnte direkt aus der Entwicklungsumgebung (netbeans 6) “run file” aufrufen und habe dadurch sehr schnell meine Entwicklung testen können.
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24.10.07
Posted in Projekt P, Ruby On Rails
at 10:28:37
Auch nach vielen Jahren bei verschiedenen Web-Agenturen haben sich meine zeichnerischen Fähigkeiten nicht wirklich verbessert. Ich hatte schon in der Schule eine 3- in Kunst. Bilde mir zwar ein, Design beurteilen zu können. Aber damit muss ich es sja noch lange nicht selber können.
Also gebe ich das Design an eine externe Agentur. Auf der erstellten Grafiken werden dann die HTML Template gebaut. Das könnte ich zwar eigentlich einigermaßen selber. Aber die Zeit drängt. Daher wird die initiale Erstellung durch einen externen HTML’er durchgeführt. Dies nutze ich dann zusammen mit masterview als Basis meiner Entwicklung.
Das führt uns zu der Frage: wann delegieren, wann selber machen? Viele Menschen haben Probleme, Aufgaben zu delegieren. Das hat einen einfachen Grund: Entweder man kann die Aufgabe selber nicht durchführen. In dem Fall kann man auch die Qualität der Arbeit schlecht bewerten. Man kann das Ergebnis zwar beurteilen. Aber vielleicht hätte man es noch besser oder schneller machen können. Leider kann man es nicht beurteilen.
Oder man ist bei dem Thema selber gut. In dem Fall geht viele Leute ihren Mitarbeitern auf die Nerven, weil diese die Aufgabe scheinbar nicht gut genug erfüllen. Wie auch, wenn der Chef ihnen das immer wieder weg nimmt …
Gerne hört man das Sprüche wie “Das kann sonst niemand richtig”, “Wenn ich es nicht selber mache, herrscht hier das Chaos” usw. usw.
Es gibt auf der anderen Seite z.B. die Regel, dass Leiter von Entwicklungsteams ab einer Teamgröße von 7 Personen nicht mehr selber programmieren sollten. Auch das halte ich mittlerweile für zu einfach formuliert. Warum sollte man nicht selber in die Tasten greifen, solange das Team nicht auseinanderfällt?
In meinem aktuellen Fall gibt es zwei einfache Parameter: Zeit und Geld. Ich habe ein sehr geringes Budet (vor allem ist es mein eigenes Geld …) und ich habe feste Zeitvorgaben. Daraus will ich eine möglichst hohe Qualität holen - also ein Aufgabe aus dem Bereich der linearen Optimierung
Allgemein würde ich folgende Regel aufstellen: Es ist einfacher, Aufgaben nachträglich wieder an sich zu ziehen als nachträglich abzugeben. Also sollte so viel wie möglich abgeben und sich auf die Qualitätssicherung konzentrieren.
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23.10.07
Posted in Politik, Multimedia
at 09:06:44
So, Obermann und Co., zieht euch schon mal warm an. Wobei, in Guatanamo ist es ja eher warm. Jetzt geht es euch an den Kragen!
Über eure Telefonleitungen werden Verbrechen geplant. Terroristen verabreden sich zu echt schlimmen Dingen. Und nicht nur das: Täglich werden per Telefon Menschen bedrohnt und beleidigt. Darüber hinaus fördert ihr illegale Webeanrufe (Cold-Calls) da ihr diese nicht filtern. Ich werde euch verklagen und ihr müsst solche Telefonate filtern!
Was? Wie? Das ist doch schwachsinn? Nur weil sie die Transportwege zur Verfügung stellen, trifft sie keine Schuld? Sie können doch gar nicht alle Inhalte filtern, auch wenn das vielleicht bei einigen unseriösen Call-Centern klappen könnte?
Ja und? Beim Internet wird es doch auch so gemacht. Deutsche Gerichte prüfen gerade, ob Internetprovider Angebote wie YouPorn filtern müssen. Das Telmediengesetz sieht zwar den Übermitter von Inhalten eigentlich nicht in der Verantwortung für die Inhalte. Aber scheinbar ist das Gesetz nicht 100% eindeutig formuliert. Wenn ich es richtig verstehe, gibt es vor Gericht wohl einen Unterschied zwischen “Verantwortung” und “Haftung”.
Sollten diese Abmahnungen vor Gericht tatsächlich Bestand haben, müsste man aus meiner Sicht mit gleicher Logik von der Telekom verlangen, bekannte unseriöse Call-Center abzuklemmen. Das wird lustig…
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22.10.07
Posted in Allgemein
at 16:48:41
Huch, da bekomme ich eine Spam Mail mit der Überschrift Newsletter Tourismus-Bayern der
Systemmarketing.de.
Selbstverständlich habe ich sowas nicht angefordert. Der Spammer weiß es aber besser. Unter der Mail findet sich (wie in vielen anderen Mails dieser Art auch):
“Sie bekommen diesen Newsletter, da Sie sich als Empfänger beim Newsletter
von tourismus-bayern.com und/oder tourismus-tirol.com eingetragen haben.
Wenn Sie den Newsletter nicht mehr erhalten wollen, klicken Sie hier”
Jetzt könnte ich da denke, ok, habe ich mal nicht aufgepasst.
Dumm nur, dass die Mail an eine Adresse geht, welche ich ausschließlich im Usenet verwende (und die
bezeichnenderweise auch noch usenetspam@(…) heißt.
Ich habe den Freunden mal ein T5F geschickt. Zuerst per Mail. Sollte das nicht klappen, gibt es ein Fax.
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Posted in Projekt P, Ruby On Rails
at 12:21:27
Es wird mal wieder Zeit für ein neues Projekt. Diesmal gibt es einige Besonderheiten. Normalerweile arbeite ich ja als freier Berater meistens als Projektleiter beim Kunden vor Ort. Diesmal erstelle ich für den Kunden die komplette Applikation (natürlich in Ruby on Rails) selber und arbeite im Home Office. Damit bin ich zum ersten Mal seit über 7 Jahren fast täglich zuhause.
Nach der Web-Lernbox ist das damit mein zweites RoR Projekt. Diesmal allerdings in groß …
Würde ich das Projekt klassisch kalkulieren (z.B. als J2EE Anwendung mit einem entsprechenden Team), käme ich auf Kosten von ca. 150.000 EUR Kosten. Mein Ziel ist es, das ganze für ca. 50.000 EUR zu schaffen (dabei setze ich meinen normalen Tagespreis an). Allerdings bekommen ich das Geld nicht, sondern werde mich später am Ergebnis beteiligen - aber das ist eine andere Geschichte und die soll ein anderes Mal erzählt werden.
In den nächsten Wochen wird es hier also in lockerer Folge meine Erfahrungen bei der Entwicklung einer größeren Anwendung mit Ruby On Rails geben.
Möge die Übung gelingen.
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20.10.07
Posted in Multimedia
at 19:37:03
Gestern wurde die neue Version von Ubuntu veröffentlicht. Ubuntu ist eine Linux-Distribution welche in den letzten Jahren (zurecht) sehr, sehr erfolgreich geworden ist. Installation und Nutzung sind extrem einfach und auch für weniger erfahrene Anwender locker machbar. Dank FireFox,Thunderbird, OpenOffice und Co. gibt es eigentlich kaum einen Grund, sich weiter mit Windows Vista herumzuärgern. Vor allem auf älteren Rechnern macht es Sinn.
Heute habe ich meinen 4 Jahre alten Laptop (Toshiba M30) auf die neue Version 7.10 aktualisiert (die erste Zahl ist das Jahr, die zweite der Monat der Veröffentlichung). Ergebnis: Die Bildschirmauflösung lag bei 800×600 und wollte sich einfach nicht ändern lassen. Grummel.
Die Lösung: Envy.
Envy erkennt die Grafikkarte und installiert automatisch den Treiber, der am besten passt. Einfach starten und der Rest passiert automatisch.
Was soll ich sagen: So gut sah mein Bildschirm noch nie aus. Ich bin echt begeistert.
Nachtrag:
Yeah!!!!! Jetzt klappt endlich auch der 3D Desktop (Compiz).Bildschirme als Würfel. SuperDuper Fensterumschalter (hübscher als bei Mac OSX). Wow, sieht das gut aus.
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19.10.07
Posted in Allgemein
at 12:28:14
Der Bestatter-Blog hat eine Geschichte, die man für den Darwin-Arward nominieren sollte. Der Darwin-Award wird verliehen für möglichst kreative (oder sehr, sehr dumme) Wege, aus dem Leben zu scheiden.
Die Kurzform:
Mann arbeitet in einem automatischen Hochregallager. Um nicht von einem automatischen Gabelstabler überfahren zu werden, blockiert er die Lichtschranke am Eingang der Lagerreihe mit seinem Werkzeugkoffer. Ergebnis: Störung im Gang wird gemeldet und die Roboter fahren dort nicht.
Und dann schickt er seinen Azubi los, ihm Werkzeug zu holen.
Was hat der Mann wohl gedacht, als sein Azubi den kompletten Werkzeugkoffer mitbrachte?
Also, in der kurzen Zeitspanne in der die Software feststellte, dass die Störung nicht mehr vorhanden ist und ihn anschließend der Regalroboter überfahren hat?
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18.10.07
Posted in Multimedia
at 12:05:40
Oh man, und ich schreib das auch noch.
Laut golem.de wurde Usenet.com, ein kommerzieller Usenetanbieter wegen Verbreitung von MP3s verklagt.
Die Musikindustrie will es einfach nicht begreifen. Es wurde doch schon immer kopiert. Die goldenen Jahre sind halt vorbei, so what? Jetzt verdienen die Musiker wieder ihr Geld mit Konzerten - was ich nicht unbedingt schlecht finde.
Aber egal, die Musikindustrie hat bestimmt Recht und ich bin nur zu dumm.
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17.10.07
Posted in Multimedia
at 11:50:35
Also,
erst hieß das Video On Demand Angebot von T-Online “T-Online Vision”. Dann, als die schnellen VDSL Zugänge eingeführt wurden, wurde es ein Teil von T-Home.
Jetzt heißt aber seit einiger Zeit das komplette T-Online&T-Com Angebot T-Home. T-Home heißt nun nicht mehr T-Home, sondern T-Home Entertainment.
Und das “Video On Demand” Angebot heißt nun “Videoload”. Damit reiht es sich in Gamesload und Softwareload ein.
3 Namen in 2 Jahren, Respekt. Auf jeden Fall ist das Angebot mittlerweile recht groß. Immer noch gibt es jeden Monat 10 Filme kostenlos.
Und Raider heißt nun Twix.
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Posted in Allgemein
at 11:49:42
… fragte der TÜV Prüfer.
Meine Antwort: “Nee, das ist über 10 Jahre alt. Da war das noch nicht üblich”.
Oh, meinte er daraufhin, dass habe ich nicht gesehen. Danach lobte er die gute Sitzposition. und machte schnell der ASU
Es hat sich wohl gelohnt, nochmal zum Waschplatz zu fahren. Der Prüfer scheint mir vertraut zu haben. Es war die mit Abstand kürzeste Hauptuntersuchung die ich jemals gemacht habe …
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16.10.07
Posted in Multimedia
at 22:52:17
Dann kommt Leopard
Leopard ist die neue Version von Mac OSX. Ich hatte im Sommer beschlossen, bis dahin zu warten bevor ich mir einen MacBook kaufe. Ich bin sehr stolz auf mich, mich solange zurückzuhalten. Aktuell brauche ich keinen Laptop. Ich habe schließlich kein externes Projekt und arbeite momentan im Home-Office. Aber so langsam gehen mir die Argumente aus. Ich will ihn haben. Eines Tages wird er mein sein.
Außerdem hat Leopard “Ruby On Rails” an Board. Ich meine, da muss ich doch einen MacBook haben, oder? Noch 9 Tage…
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Posted in Multimedia, Allgemein
at 10:25:12
Ich der letzten Zeit ist mir aufgefallen, dass einer der ältesten Internet-Dienste(*) selbst bei erfahrenen IT-Experten mehr und mehr in Vergessenheit gerät: Das Usenet.
Dabei ist - nach einigen Jahren in denen man vor lauter Müll keinen sinnvollen Inhalt finden konnte - mitterweile wieder sinnvoll nutzbar.
Aber fangen wir vorne an. Das Usenet ist ein elektronisches schwarzes Brett, über welches mal Nachrichten austauchen kann. Es ist damit der Vorläufer der heute bekannteren Foren die man auf vielen Web-Seiten findet. Die Nachrichten liegen jedoch nicht wie bei einem Web-Forum auf einem einzigen Server, sondern werden über ein entsprechendes Austauschformat weltweit auf tausenden von Servern verteilt.
Man ist also über das Usenet in der Lage, sich zu vielen Themen weltweit mit anderen Menschen auszutauschen. Die Inhalte sind in verschiedenen Gruppen hierachisch sortiert.
Die ursprünglichen Rubriken (die Big 7 ) sind:
comp (Computer),
talk (Plauderei) ,
soc (Soziale Themen),
sci (Wissenschaft),
rec,
news und
misc
Darunter wiederum finden sich tausende Untergruppen. Mein Anbieter führt beispielsweise >70.000 Grupen.
Einschub, nutzloses Wissen:
Neue Gruppen unterhalb dieser Struktur werden durch ein komplexes demokratisches (na ja) Verfahren eingeführt. Da dies irgendwann jemand mächtig ärgerte - er fand keine Mehrheit für eine Sex-Gruppe - gab es eine weiteren Zweig: Alt.* (für “alternative”) .
Die ersten alt Gruppen waren: alt.sex, alt.drugs und alt.rock-n-roll.
Weiter im Text:
Zusätzlich gibt es lokale Zweige, in Deutschland unter de.*.
Von mir oft gelesene Gruppen sind u.a. :
de.rec.motorrad,
de.rec.mampf (Rezepte),
de.rec.laufen.misc
comp.lang.ruby
Wie kommt man nun an diese Informationen heran?
Google indiziert “natürlich” auch das Usenet. Man findet die Inhalte unter “Groups”. Aber das ist eher der umständliche Weg. Sinniger ist es, sich einen Anbieter zu suchen, der einem Zugang zu einem Usenetserver bietet.
Eine Liste findet man z.B. hier: http://newsserverliste.cord.de.
Viele Internetprovider pflegen für ihre Kunden einen Server. Andere Server sind kostenpflichtig oder kostenlos für alle Kunden zu nutzen, Beispiel: http://news.motzarella.org/.
Jetzt braucht man noch ein Programm, um die Usenetgruppen zu lesen. Das geht z.B. mit dem Mailprogramm Thunderbird (Outlook kann es wohl auch). Und schon kann man sich die langweiligen Web-Foren sparen.
Die dunkle Seite 1:
Vor einigen Jahren konnte man das Usenet eigentlich nicht mehr nutzen. Die Gruppen waren komplett mit Werbung vollgemüllt. Ergebnis: Die Nutzerzahlen sanken, Ergebnis: Die Werbung ging zurück. Jetzt geht es wieder.
Die dunkle Seite 2:
Das Usenet ist nicht nur Tummelplatz für Werbung. Auch scheint es eine geradezu magische Anziehung auf Leute auszuüben, die ordentlich einen an der Waffel haben (um es noch freundlich auszudrücken). Die goldene Regel: Nie mit solchen Leuten Diskussieren. Es sei denn, man hat Spaß an solchem Quatsch. eine Gute Quelle sind die Gruppe alt.ufo, de.alt.ufo und de.alt.soc.verschwoerung.
Die dunkle Seite 3:
Neben Texten werden auch digitale Inhalte in einigen Gruppen geführt (den Binary-Groups). Die meisten kostenlosen Anbieter führen diese Gruppen nicht, da sie einfach viel zu viel Traffic verursachen. Außerdem verlagert sich die Szene weg von den P2P Netzwerken immer mehr in Richtung Usenet. Mal schauen, was sich Platten- und Filmindustrie einfallen lassen, um auch diesen Verbreitungsweg zu stoppen.
(*) = Ja ja, liebe Besserwisser. Usenet hat sich erst neben dem Arpanet entwickelt. Aber wir wollen das hier ja nicht zu einer UUCP Schulung ausarten lassen …
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15.10.07
Posted in Politik
at 10:24:42
Herr Schäuble - Mr. Stasi 2.0 - will ja einfach nicht von der Online-Durchsuchung lassen. Auch Angie findet die Idee super. Ich einer Rede sagte sie (sinngemäß), es könne doch nicht sein, dass man zwar eine Wohnung durchsuchen darf, aber keine Computer.
Nun ist Frau Merkel Physikerin. Also gehe ich mal davon aus, dass sie diesen Satz nicht gesagt hat, weil sie es nicht besser weiß. Offenbar verkauft sie ihre Zuhörer absichtlich für dumm.
Denn ich sehe das so:
Die Onlinedurchsuchung per “Bundestrojaner” ist keine Durchsuchung.
Die sog. Onlinedurchsuchung ist eine Erweiterung des großen Lauschangriffs
Weil:
Bei einer Durchsuchung kommen Beamte in die Wohnung und nehme alles mit, was als evtl. Beweismaterial dienen könnte. Selbstverständlich nehmen sie bei dieser Gelegenheit auch vorhandene Computer und Festplatten mit. Klar, die Festplatten könnten verschlüsselt sein oder Daten extern lagern. Aber ich kann auch Aktenordner “verschlüsseln” und Akten extern lagern.
Bei der angeblichen Onlinedurchsuchung geht es doch um etwas anderes: Meine Aktivitäten am Computer können kontinuierlich überwacht werden. Wenn es nur darum ginge, einen einmaligen Abzug der Daten zu erstellen, könnte ich das einfacher haben. Dazu brauche ich keien kompizierten “Bundestrojaner”.
Es ist also eine Überwachung und keine Durchsuchung.
Es kommt noch besser: Angenommen, ich habe ein Headset oder eine Kamera an meinem Computer. Wäre es denn nicht verlockend, diese Geräte gleich zur Überwachung zu nutzen? Ach, das ist nicht vorgesehen? Aber es ist möglich - und es ist doch zu verlockend, es dann nicht zu machen, oder?
Ist denn so ein Bundestrojaner denn überhaupt technisch machbar?
Kann ich den nicht selber aufspüren und löschen? Sehr schwer, wenn der Ermittler physikalischen Zugriff auf den Rechner haben. In dem Fall würde ich es so machen: Wir alle kennen Virtualisierungslösungen (VirtualBox, Parallels etc.) mit deren Hilfe man ein Betriebssystem quasi in einer Sandbox innerhalb eines Host-Systems laufen lassen kann. Wenn ich nun eine Virtualisierungslösung installiere und das bestehende System in dieser Sandbox ablaufen lasse, bin ich fast unauffindbar. Das Gastsystem hat kaum eine Möglichkeit festzustellen, dass es nur in einer Sandbox läuft. Und das “echte” Betriebssystem hält buchstäblich sämtlich Fäden in der Hand und hat absolute Macht über das Zielsystem.
So zumindest würde ich es machen. Aber ich befürchte, es geht noch besser …
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04.10.07
Posted in Allgemein
at 09:58:50
Meine Web-Lernbox (http://www.web-lernbox.de) hat etwas neues gelernt: Ab sofort kann man seine Lernkartei drucken (Infos zu Lernbox hier)
Dabei kann an entweder vorhandene Vorlagen nutzen, oder seine eigene Vorlage definieren und anderen Benutzern zur Verfügung stellen. Die ersten Vorlagen habe ich schon definiert. Jetzt hoffe ich natürlich auf fleißige Nutzer, die weitere Vorlagen bauen.
Viel Spaß!
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