30.03.07

Urlaub

Posted in Projektmanagement, Allgemein at 11:27:01

Hallo zusammen,

die nächste Woche werde ich im Urlaub sein.

Sonntag geht es zum Berlin-Halbmarathon.

Danach mache ich vielleicht diese von Google Maps vorgschlagene Reise (man achte auf Schritt 38)…

29.03.07

Übungen in Demut

Posted in Projektmanagement at 12:48:54

Gut: Mein Büromitbewohner hört jetzt Radio über Kopfhörer
Schlecht: Er singt seine Lieblingszeilen laut mit …

Ich und Technik

Posted in Projektmanagement at 10:32:16

Das wöchentliche Statusmeeting steht an. Ich komme (als Moderator) ein paar Minuten früher und überprüfe den Raum:
- Whiteboard geputzt?
- Raum sauber und gelüftet?
- Genug Kaffee vorhanden
- Genug Stifte vorhanden
- (…)
- Beamer testen und Präsentation …

… hmm, warum ist Bild zu verschwommen? Und warum kann ich es nicht scharf stellen. Ich hantiere herum während die ersten Teilnehmer der Raum betreten.

Ein Teilnehmer kommt herein, sieht mein Problem und meint lächelnd “Du, ich zeig dir mal ‘was”. Anschließend nimmt er die Verschlussklappe von der Linse des Beamers …

27.03.07

Warum das Internet grandios ist

Posted in Allgemein at 08:26:47

Wenn wir zu den Anfängen des Internets - oder früher der Mailboxszene - über die Möglichkeiten der Geschichte gesprochen haben, gab es immer das Argument: Die Welt wird zu einem globalen Dorf. Egal, was für ein Problem ich habe, es findet sich immer jemand, der eine Lösung hat.

Hier ein aktuelles Erlebnis.

Ich hatte im Kommentar eines Blogs in einem Nebensatz den Fiscatron Fusionsreaktor erwähnt. Das war eine “Erfindung” eines legendären Professors an der Uni-Dortmund dessen Vorlesungen zur Werkstoffkunde zu den absoluten Höhepunkten des Studiums gehörten. Ich glaube, es war der einzige Prof. der schon beim betreten des Hörsaals Applaus bekam.

Und was geschieht? Mich schreibt jemand an, der die Highlights der Vorlesung vor 20 Jahren auf Cassette aufgenommen hat bietet mir Kopie davon an (ich konnte ihm im Gegenzug eine Kopie des Scripts machen)

Ja, manchmal liebe ich das Internet.

24.03.07

Marathon Countdown: Noch 7 Wochen

Posted in Laufen, Marathonvorbereitung at 16:25:15

So langsam wird es. Die durch die neuen Einlagen bedingten Umstellungen in meinem Bewegungsapparat verursachen kaum noch Schmerzen und auch mein Verbrauch an Blasenpflastern nimmt langsam ab.

Einen “Langen Lauf” kann man es zwar immer noch nicht nennen, aber diese Woche habe ich zumindest mal 1 3/4 Stunden ohne Probleme am Stück geschafft. Dabei fühlte es sich an, wie ein lockerer Trainingslauf. Also alles supi!

Für Nichtläufer: Zur Vorbereitung auf einen Marathon sind diese langen Läufe extrem wichtig. Der Rest ist quasi Kür, aber ohne ca. 6 Läufe über 20-35Km wird die Sache schwierig. Der Körper wird bei diesen Läufen immer wieder an die Grenze geführt an der er von Kohlenhydrat- auf Fettverbrennung umschaltet. Beim Marathon passiert dies so ca. bei Km 35. Das ist dann der Moment, wo “der Mann mit dem Hammer” auf einen wartet. Etwas platter ausgedrück: Der Körper schaltet dann einfach nur in den “Überlebensmodus” um und hofft, dass die “Gefahr” (früher der Säbelzahntiger, heute der Marathon) bald aufhört. Je mehr lange Läufe, je weiter kann man diese Grenze hinauszögern.

Ansonsten bin ich von meiner GPS Uhr (Forerunner) extrem begeistert. Gerade wenn man viel in fremden Städten unterwegs ist macht es Spaß, einfach loslaufen zu können. Den Rückweg findet man ja auf jeden Fall. Die Zeit zur ersten Positionsfindung ist etwas lang. Aber ich lege die Uhr jetzt einfach bevor ich mich umziehe auf die Balkon (oder die Fensterbank) und habe dann keine Probleme damit.

23.03.07

Spaß mit Spam

Posted in Allgemein at 10:25:28

Man, fast hätte ich dieses Kleinod in meinem Spamordner übersehen. Aber da es in den letzten Tagen immer mehr werden, habe ich Glück gehabt.
Hier der Inhalt:

… wir empfehlen die kommende Super-Kursrakete mit sehr hoher Dynamik:

Cargolifter AG

Branche: Transport und Logistik
Kurs: 0,08 Euro
7-Tage-Ziel: 0,21 Euro
4-Wochen-Ziel: 3,50 Euro

Sehr, sehr geil. Wenn ich es richtig gesehen habe, hat sich vor zwei Jahren Cargolifter als GmbH&Co neu
gegründet, aber mit den Aktien kann man doch besser sein Klo tapezieren.

Und was passiert? Der aktuelle Kurs der Aktie liegt (am 23.3.) bei 14 Cent und ist um 32% gestiegen bei 1.5 Mio gehandelten Stück. Bei einer AG, wo nur noch deren Mantel existent ist. Wahrscheinlich haben da einige Schwachmaten ohne Limit gekauft. Der Aktienmarkt ist schon ein lustiger Spielplatz.

22.03.07

Marathon Countdown: Noch 8 Wochen

Posted in Laufen, Marathonvorbereitung at 21:38:25

Na, das mit den neuen Einlagen klappt ja super. Wie zu erwarten war habe ich mir erstmal ein paar Mörderblasen gelaufen. Den langen Lauf am Wochenende habe ich mir dann doch geschenkt.

Egal, die Blasen von heute sind die Hornhaut von morgen. Ich bin auch so in der Woche auf ca. 40 KM gekommen.

Durch die Einlagen hat sich allerdings auch - logischerweise - meine ganze Bewegung geändert. Ergebnis: Jetzt tun mir Muskeln wie, die vorher keine Probleme gemacht haben. Ok, aber auch das wird vorbeigehen.

Ach ja: Und ich würde gerne mal nicht im Regen laufen.

Die angebliche Web 2.0 Blase

Posted in Projektmanagement at 09:31:18

Es gehört ja zu einer der Lieblingsbeschäftigung deutscher Journalisten. Man jubelt eine Sache in die Höhe um kurz danach diesen selber errichteten Podest unter dem Johlen der Zuschauer wieder einzureißen - hochjubeln und niedermachen. Gerade ist die sogenannte Web 2.0 Blase “dran”. Ich sehe das ein wenig anders

Blase, welche Blase?
Gerne wir die aktuelle Situation mit dem Boom der New Economy zur Jahrtausendwende verglichen. Damals gab es tatsächlich eine Blase die in sich zusammenfiel. Die Aktienkurse befanden sich weit ab jeder Realität. es galt die Regel: Geld beschaffen, groß werden, Geld verdienen. Es war ein Spiel und es war von Anfang an klar, dass Chancen und Risiken enorm waren. Funktioniert hat es z.B. bei Amazon (welche ihr Wachstum anfänglich mit enormen Verlusten bezahlen mussten). Tatsächlich hat dieses Spiel aber funktioniert. Es gab Gewinner: u.a. Ebay, Amazon, Google. Wer in diese Firmen investriert hatte, kann sich heute freuen. Wer in Pixelpark und Biodata Geld gesteckt hatte - Pech.
Heute ist es ein wenig anders. Die Anfangshürde zur Umsetzung einer Idee ist viel kleiner. Die Web 2.0 Firmen beschaffen sich nicht mehr 100 Mio. EUR Risikokapital. Sie fangen einfach an und probieren einige Ideen aus. Vielleicht 10% der Ideen funktionieren. Kein Problem, da die Investition gering waren. Aktuelle Web-Projekte kann man in 1-2 Monaten umsetzen. Wenn es keinem gefällt, wird es wieder eingestampft. Welche Blase soll da platzen?

Der Holtzbrinck Deal
Aber, werden nun einige Schlauberger sagen, was ist denn mit dieser komischen StudiVZ Geschichte. Ging es da nicht um enorm viel Geld für eine an sich einfache Idee. Jein. Holtzbrinck hat mit StudiVZ ja erstmal Adressen von Studenten gekauft. Eine gut gepflegte Adresse kostet auf dem Markt so 2-3 EUR (falls sich jemand mal gefragt hat, wieso man an vielen Bahnhöfen für das Ausfüllen einer Postkarte ein Auto “gewinnen” kann: That’s why). Rechnet man noch das Wachstum ein und die Tatsache, dass Holtzbrinck-Ventures eh’ schon Geld in den Laden gesteckt hatte, war der Preis schon ok. Ob der Deal sinnvoll war, kann ich natürlich nicht beurteilen.

User Generated Content
“Die armen, armen User. Die werden doch voll ausgebeutet. Sie erzeugen den Inhalt und andere kassieren”.

Zu meinen Pixelpark-Zeiten sind wir mit dem Spruch Content->Community->Commerce unterwegs gewesen. Sprich: Schaffe Inhalte, sammle eine Community und dann kannst du Umsatz machen. Das Problem bei der Geschichte war, dass es schwierig und teuer war, den richtigen Inhalt zu erzeugen. Also war es nur konsequent es umzudrehen: Community->Content->Commerce. Das hat allerdings einen kleinen Haken: Die User sind keine armen ausgebeuteten Geschöpfe mehr.

User haben Macht! Die E-Mail eines frustrierten T-Com Mitarbeiter schafft es zu SpiegelOnline und zwingt den Vorstandsvorsitzenden dazu, eine Antwort zu seiner Rechtfertigung zu schreiben (am Rande: Die Blog-Einträge eines genervten selbstständigen Projektleiters über seinen Ärger mit der T-Com bei seinem Umzug bringen diesem eine direkte Reaktion aus der Führungsetage ein). Die Firmen sind bei solchen Themen extrem nervös und ängstlich. Wenn Firmen auf User Generated Content setzen bedeutet dies automatisch auch, dass sie viel stärker kontrolliert werden. Und diese Offenheit erzeugt Druck. Frosta lässt
jeden in seine “Kochtöpfe” schauen. Und siehe das: McDo startet eine riesen Werbekampagne bei denen “Kunden” sich den Produktionsprozess anschauen dürfen “Jetzt weiß ich, dass der Salat für meinen Burger frisch vom Feld kommt” - Ach …

Wie auch immer. Man kann die ganze Web 2.0 Geschichte vielleicht als Modewelle sehen die wieder verebben wird. Aber eine Blase die platzen könnte ist es sicherlich nicht.

20.03.07

Buchtipps

Posted in Projektmanagement at 10:04:14

Das Gesetz Der Himbeermarmelade.

Wie immer bei Büchern über Projektmanagement: 80% des Inhaltes kennt man. Erfreut stellt man fest, dass man nicht der einzige Depp auf der Welt ist. Gerald Weinberg schreibt sehr unterhaltsam. Schönes Buch

Die neuen Spießer. Von der fatalen Sehnsucht nach einer überholten Gesellschaft

Kein Projektmanagement-Buch, aber trotzdem gut. Habt ihr auch langsam die Nase voll davon, dass alle Welt zurück zu irgendwelchen alten, besseren Werten will? Die Familie ist wichtig und wer nicht mindestens 5 Kinder hat ist eh’ kein guter Bürger? Die Renten sind nicht mehr sicher und die Jugend von heute hat keine Zukunft.
Der Autor (Redakteur bei FTD) liefert ein paar interessante Fakten. Zum Beispiel ist der Anteil der kinderlosen Frauen mit ca. 25% heute genau so hoch wie um 1910. Die Familien sind nur kleiner geworden. Der Trend geht also nicht hin zu Kinderlosigkeit, sondern zur Kleinfamilie. Diese Entwicklung, dass Familien kleiner werden wenn es einer Gesellschaft besser geht und Kinder nicht mehr zur Alterssicherung herangezogen werden ist völlig normal und nicht ungewöhnlich. Anderes Beispiel: Es wird immer behautet, 40% der Akademikerinnen seinen Kinderlos. Tja, wie lügt man mit Statistik. Richtig ist: 40% der Frauen unter 39 haben keine Kinder. In Wirklichkeit sind es aber <30% (also nahe an den 25% im Durchschnitt). Klar, durch das Studium verschiebt sich der Kinderwunsch.
Lesen!

16.03.07

Das Sauce Bernaise Syndrom

Posted in Projektmanagement at 09:35:45

Worum geht es? Beim Sauce Bernaise Syndrom wird man auf Grund eines einzigen Ereignisse konditioniert. Man isst ein bestimmtes Lebensmittel und wird danach ernsthaft krank. Auch wenn die Krankheit überhaupt nichts mit diesem Lebensmittel zu tun hat - weil es eine simple Erkältung war - wird man von nun an dieses Lebensmittel meiden. Mehr noch: Alleine beim Anblick dieses Lebensmittels fühlt man sich schon krank. Die Natur hat sich dabei natürlich etwas schlaues gedacht. Es ist eine simple Überlebensstrategie die uns dabei geholfen hat, nicht ständig die gleichen giftigen Dinge in uns hineinzuwerfen.

Dummerweise ist diese “Konditionierung durch ein einziges Ereignis” natürlich extrem ungenau. Aber diese Fehler lassen sich bei Lebensmitteln verschmerzen. Da macht es Sinn, einfach mal weniger Dinge zu essen - auch wenn einige falsche “Treffer” dabei waren.

Wie wir Menschen nun mal konstruiert sind, setzen wir dieses Lernverhalten jetzt nicht nur bei Lebensmittel ein, sondern gleich auf zu ziemlich alle anderen Bereiche unseres Lebens. Heraus kommen dabei dann Aussagen wie “rothaarige Frauen bringen mir Unglück” - statistische Schlussfolgerungen aus einer viel zu geringen Datenbasis.

Wir Projektleiter sind für dieses Syndrom besondern anfällig. Weil wir in einem Projekt mit einer Sache auf die Nase gefallen sind, glaube wir, das dies immer so sein muss: “Agile Methoden wie SCRUM? Ach, da habe ich nur schlecht Erfahrungen gemacht”. Fragt man weiter nach, ist damit genau ein Projekt gegen die Wand gefahren - bedingt durch mangelnde Erfahrung und interne Widerstände.

Noch schlimmer ist der umgekehrte Fall: “Wenn ich krank bin, hilft mir immer Milchsuppe”. “Eine Middleware ist die Lösung aller Probleme”. “Zwieback ist das absolute Krankheitsessen”. “MDA ist toll”, “Ich mache nur noch J2EE” usw. usw.

Woran liegt das? Nun, wie auch bei originalen Sauce Bernaise Syndrom ist es ein Problem der falschen (oder gar nicht vorhandenen) Fehleranalyse. Ockams Rasiermesser hält uns an, die einfachste Erklärung zu suchen. In der Praxis suchen wir statt dessen oft die Erklärung die am schnellsten ist, möglichst wenig Auswirkungen hat, einen selber im bestmöglichen Licht stehen lässt und (ganz wichtig) möglichst wenig mit uns zu tun hat.

Das Ergebnis: Projektleiter neigen unabhängig von ihrer Erfahrung dazu, ihr ganzen Berufsleben nach einem einmal gelernten Schema zu arbeiten. Eine Auswirkung: Man bekommt z.B. das Wasserfallmodell nicht aus den Leuten heraus. Die Bereitschaft, gerade unter Stress einen neuen Weg zu versuchen tritt höchstens erst dann zu Tage, wenn eh’ alles zu spät scheint und es “jetzt ja auch egal ist, also versuchen wir es mal so”.

Was kann man dagegen machen? Ständig lernen, ständig alles in Frage stellen. Und vor allem: Sich selber ständig in Frage stellen. Flexibilität kann man lernen und muss man üben.

15.03.07

Trickreiche Tools: Die Featureliste

Posted in Projektmanagement at 13:18:05

In einem IT Projekt werden die einzelnen zu entwickelnden Bestandteile gerne in Features aufgeteilt (was ein Feature genau ist, hängt allerdings von Projekt zu Projekt ab).

Um nun einen Überblick zu bekommen, wie der aktuelle Projektstatus aussieht, ist eine kleine Featureliste sehr hilfreich.

Hier ein Template, mit dem ich gerne arbeite.

Die Beispiele dort sollten (hoffentlich) selbsterklärend sein. Die Daten an den einzelnen Themen berechnen sich aus dem Fertigungsgrad der Features. Neue Themen kann man einfach per Copy&Pase aus den alten Themen kopieren und so die Formeln übernehmen (Achtung: Nicht vergessen, die Formel für den Gesamtstatus anzupassen).

Zu dem Feld: SnowCard. Mit Hilfe einer SnowCard lassen sich Anforderungen erfassen. In dem Feld wird festgehalten, ob die Anforderung schon fertig formuliert, nich offen oder nicht notwendig (da trivial) ist.

Die Nutzung der Vorlage ist selbstverständlich für alle Leser erlaubt und kostenlos

14.03.07

Fehlersuche

Posted in Projektmanagement at 12:48:00

Wir Menschen sind ja so konstruiert, dass wir aus Fehlern lernen. Natürlich sollten diese Fehler nicht fatal bzw. letal sein, aber der Finger auf der heißen Herdplatte zeigt einem Kind recht deutlich, dass man sowas nicht macht.

Dummerweise sind wir zwar super darin, Fehler zu machen aber weniger gut wenn es darum geht Fehler zu finden. Aber das Leben ist nun mal kein Ponyhof.

Mein Vater hat mir mal folgende Geschichte aus seinen Anfängen erzählt:
Er sollte an einem Sonntag einen Computer reparieren (zu einer Zeit, als Computer noch richtig groß waren). Nachdem er das Ding komplett in seine Einzelteile zerlegt hatte, einen ganzen Arbeitstag schwitzen in einem zu stark klimatisierten Raum gearbeitet hat, sich Hemd, Krawatte und Finger beschädigt hatte fand er den Fehler: Die Stromversorgung war defekt. Das blöde Stromkabel hatte einen Kabelbruch. Hätte er dort zuerst gesucht wäre der Arbeitstag - nochmal: Ein Sonntag - nach 5 Minuten beendet gewesen.

Solche Geschichten kennt, glaube ich, jeder. Gerade wenn man am Motorrad bastelt haben endlos viele Leute schon den halben Motor auseinandergenommen um dann zu merken, dass der Sprit fehlt (da gibt es einen schönen Comic von Holger Aue oder Joe Bar zu, muss ich mal raussuchen)

Ich habe für mich daraus die Grundregel der Fehlersuche definiert, die “Ist-der-Strom-angeschlossen-Regel”:
Bei der Fehlersuche fängt man immer mit den einfachsten Möglichkeiten an.

Diese Regel wird lustigerweise seltener von Berufsanfängern als denn von alten Hasen ignoriert. Je mehr man gesehen hat, desto eher neigt man dazu, möglichst komplizierte Erklärungen zu finden. Die Einfachheit ist bei vielen Leuten im Laufe ihres Berufslebens auf der Strecke geblieben. Wer beides kombinieren kann - Erfahrung und Einfachheit - hat gewonnen.

In der Wissenschaft nennt sich dieses Konzept übrigens Ockhams Rasiermesser. Auch hier lautet die Regel, dass die einfachen Erklärungen die besten sind. Einfach ausgedrückt: Wenn es einen Wirbelsturm gibt und danach ein Baum auf der Straße liegt sollte man als Erklärung nicht darüber nachdenken, ob vielleicht ein Ufo bei einer Bruchlandung diesen Baum umgerissen hat - es könnte einfach auch der Sturm gewesen sein…

13.03.07

www.sverido.de

Posted in Projektmanagement at 12:24:51

So 100% super finde ich den Namen noch nicht. Aber da ich aus einem Hostingpaket eh’ noch eine ganze Reihe von Domains frei habe …

Meine Idee zu einem Verfügbarkeitsnetzwerk. Würde ich gerne weiterspinnen. Daher habe ich unter www.sverido.de ein Wiki aufgesetzt und angefangen, erste Ideen niederzuschreiben.

Über Anmerkungen, Ideen, Erweiterungen, Kommentare usw. freue ich mich natürlich. Einfach auf www.sverido.de gehen und mitschreiben.

Trickreiche Tools: Wrike

Posted in Projektmanagement at 09:57:13

Es gibt mittlerweile ja eine ganze Reihe Web-Tools mit deren Hilfe man ToDo-Listen verwalten kann. Mein momentaner Liebling nennt sich Wrike.

Man kann sehr einfach neue Tasks einfügen (einfach eine Mail an Write senden - nicht wie bei z.B. RememberTheMilk eine kryptische Adresse) und neue Teilnehmer einladen - sobald man eine Aufgabe einer neuen E-Mail zuweist, wird diese Person automatisch eingeladen. Dankenswerterweise kann diese Person auch an seinen Aufgaben arbeiten, ohne die AGBs zu akzeptieren (welche aber auf den

Das Tool ist noch kostenlos. Bislang fehlen mir zwei Dinge um 100% begeistert zu sein:
- Offene Schnittstellen
- Eine Exportmöglichkeit zur Datensicherung

12.03.07

Marathon Countdown: Noch 9 Wochen

Posted in Laufen, Marathonvorbereitung at 15:46:51

So, jetzt wird es ernst. Die letzten Wochen brechen an. Ab jetzt sollte mich keine Erkältung mehr plagen, sonst wird es knapp. Am 13. Mai startet der Ruhrmarathon - und ich werde zum zweiten Mal dabei sein. Zur Einstimmung geht es - wie auch schon in den letzten zwei Jahren - am 1.4. zum Halbmarathon nach Berlin.

Die letzten Wochen verliefen ein wenig ungünstig. Ein Probleme im linken Fuß sollten durch Einlagen behoben werden. Diese passten aber leider nicht optimal und so zieht sich das ganze hin. Ich hoffe, Ende der Woche endlich mit neuen Einlagen laufen zu können.

Ein 10KM Lauf als Standortbestimmung brachte kaum neue Erkenntnisse: Ich bin und bleibe eine lahme Ente… Drücken wir es so aus. Ziel war es, unter einer Stunde zu bleiben und das habe ich auch locker geschafft. Das zweite Ziel, meine Bestzeit auf <50 Minuten zu drücken habe ich - ähm - leicht verfehlt. Aber gut, es ist ja noch Zeit.

Zur Vorbereitung.
Im letzten Jahr habe ich es nach einem Trainingsplan von Jeff Galloway versucht. Das war es aber irgendwie nicht. Also werde ich mich wieder ungefähr an Herbert Steffny halten.

Mein Gewicht ist trotz (oder eher gerade wegen) wenig Sport in letzter Zeit relativ gering. Beim letzten Mal habe die letzten Trainingswochen mit 84Kg gestartet und bis zum Marathon 4 KG abgenommen. Dieses Jahr fange ich bei 08,5 Kg an. Mit etwas Glück erreiche ich damit mein altes “Kampfgewicht” von 77 Kg - dies hatte ich zuletzt vor über 10 Jahren…

Mal wieder Projektwohnung

Posted in Projektmanagement at 11:57:11

Ne ne ne, mit Projektwohnung habe ich es aber auch.

Diesmal war ich schlauer: Ich habe mir die Adresse notiert. Ich bin ja lernfähig. Dumm nur, wenn man anschließend zuhause den Wagen beläd und im Navi eine Straße eingibt, die sich ganz knapp von der Adresse unterscheidet.

Tja, dann findet man seine Projektwohnung trotz Navi und notierter Adresse wieder nicht. Zum Glück gab es nur zwei Straßen die ähnlich klangen und so kam ich im zweiten Anlauf dann doch noch an meiner neuen Projektwohnung an.

BTW: Wie bei solchen möblierten Wohnungen oftmals der Fall musste ich auch hier 50 EUR für eine “Endreinigung” im voraus entrichten. Komisch nur, dass gerade solche Wohnung immer super siffig sind und mal selber erstmal den ersten Abend putzend verbringt…

09.03.07

Zeitverschwender

Posted in Allgemein at 16:23:54

Hier ein nettes Spiel.

Achtung, nur auf die Seite gehen, wenn man wirklich viel Zeit hat:
T-Home Spiel

08.03.07

Verfügbarkeitsnetzwerk

Posted in Projektmanagement at 10:26:21

Die meisten selbstständigen Berater bekommen ihre Projekte im Idealfall über persönliche Empfehlungen. Eine andere Möglichkeit sind natürlich Projektvermittler, aber leider ist hier das Verhältnis zwischen den beiden Parteien oftmals gespalten. Bei RESOOM kann man hier einige Artikel zu dem Thema finden.

Projektvermittler haben oftmals keine Ahnung von der Materie und können entsprechend auch nicht die richtigen Leute finden. Mein persönliches Highlight war jemand der ein Angebot für eine Telko-Firma in Kamp-Lintfort hatte. Der Name der Firma war aber streng geheim. Klar, welche Firmen außer Siemens (später BenQ, jetzt nix mehr) gab es dort wohl… Zitat: “Also es geht hier im die Entwicklung von P I M. Was immer das auch bedeuten mag”. Hmm, Personal Information Management, Dumbo?

Auf der anderen Seite sagen Freiberufler auch gerne mal 5 Projekte gleichzeitig zu um dann später 4 wieder kurz vor Projektstart abzusagen.

Wie auch immer. Die beste Lösung sind immer noch Empfehlungen. Da kann man sich meistens sicher sein, dass man mit Leuten zusammenarbeitet, die ihr Handwerk verstehen. Das Problem bei der Geschichte liegt in der Umsetzung.

Alle Berater kennen das: Freitag Mittag bekommt man in der Kaffeeküche die Anfrage, ob man nicht jemanden wüsste der sich eines bestimmten Themas annehmen könnte. Anschließend sitzt man am Telefon und klappert seinen Bekanntenkreis ab. Die meisten Leute sind natürlich kurzfristig nicht greifbar “aber ich frage mal weiter”. Das dauert alles viel zu lange.

Eigentlich bräuchten wir alle eine Liste mit unseren Kontakten, deren Fachgebieten und ihrer Verfügbarkeit. Diese Liste filtert man “mal eben schnell” und schon hat man ein paar Namen. Dazu kommen nun die direkten Kontakte dieser Kontakte als Fallback.

Erste Möglichkeit:
Hmm, das gibt es zwar in der Form nicht, aber es klingt ja eigentlich sehr nach OpenBC. Lediglich die Verfügbarkeit fehlt hier. Aber auch das sollte kein Problem sein.

Jeder müsste nur in seinem Profil einen Eintrag unter “Ich biete” mit dem Standardinhalt “Verfügbarkeit” oder “Verfügbar ab” anlegen. Anschließend könnte man dort in der Powersuche nach den Kontakten seiner Kontakte suchen und schon klappt es.

Zweite Möglichkeit:
Eine Projektbörse mit verschiedenen geschlossenen Mitgliedergruppen. Jede Gruppe muss sich untereinander kennen und vertrauen. Neue Projektanfragen werden in dieses Portal eingestellt und wer freie Ressourcen hat, kann sich melden. Damit das für alle Seiten Sinn macht gibt der Umsetzer dem Anbieter eines Projektes eine fest definierte Tipp Fee (also z.B. für jedes Projekt, welches ich in diese Gruppe einbringe
bekomme ich 10% Umsatzbeteiligung für die ersten 6 Monate). Im Gegenzug verpflichtet man sich, die Projektanfragen erst in dieser Gruppe zu stellen. Dadurch verhindert man, dass man sich auf Projekte bewirbt die schon längst vergeben sind. Dadurch, dass es einen Closed User Group ist, verkürzt sich das Bewerbungsverfahren. Zusätzlich gibt es klare Regeln: Man kommt durch Empfehlung in diese Gruppe und kann genauso schnell wieder herausfliegen, wenn jemand schlechte Erfahrungen mit diesem Gruppenmitglied gemacht hat.

Dritte Möglichkeit:
Die Closed Usergroup aus dem vorher beschriebenen Szenario tritt nach außen als Firma auf. Große Kunden mögen festen Ansprechpartner. Im Unterschied zu einer “normalen” Beratungsfirma besteht diese Firma aber aus einem Zusammenschluss gleichberechtigter Partner die sich lediglich eine Infrastruktur teilen. Jeder Partner muss einen festen Teil seiner Einnahmen in den gropßen Topf werfen. Wer weniger
Projekte hat, bezahlt mit seiner Arbeitszeit (und putzt die Büroräume …).

Hmm, je mehr ich darüber nachdenke, desto spannender klingt dieser Weg. Sollte man vielleicht wirklich mal drüber nachdenken. Macht jemand mit?

07.03.07

Buchtipp

Posted in Projektmanagement at 09:53:49

Projektmanagement für Einzelkämpfer. Kein Team, kaum Budget und trotzdem erfolgreich

Das Buch ist leider vergriffen, aber mit etwas Glück kann man es sicherlich gebraucht bekommen.

Den Titel finde ich persönlich ein wenig unglücklich. Bei dem Buch handelt es sich nämlich eher um eine sehr gute Einführung in die Grundlagen von Projektmanagements. Der Bezug auf “Einzelkämpfer” liegt nicht - wie der Untertitel “Kein Team, Kein Budget” nahe legt - in mangelnder Projektstruktur, sondern darin, dass es hier um einzelne Projekte handelt welche in einem überschaubaren Kontext ablaufen (ohne viele Teilprojekte etc). Die vorgeschlagene Projektstruktur finde ich sehr gut. Ok, natürlich auch, da sie sich mit meinen Vorstellungen deckt.

Zuerst wird beispielsweise der Projektauftrag untersucht und Balast abgeworfen (”brauchen wir XYP denn wirklich?”). Eine Sache, die ich für sehr, sehr wichtig halte, die jedoch selten gemacht wird. Auch die Vorschläge du Projektreports und Statusmeetings halte ich für sehr praktikabel. Mal schauen, vielleicht gibt es ja irgendwo eine PDF Zusammenfassung des Buchen. Ich suche mal.

Nachtrag:
Der Autor hat noch ein Buch geschrieben welches ich sehr gut fand:
Die nackte Wahrheit über Projektmanagement

05.03.07

Vorsatz für diese Woche

Posted in Allgemein at 17:11:27

Ich schaue nicht auf mein Aktiendepot
Ich schaue nicht auf mein Aktiendepot

Das geht vorbei. Ich bekomme keine Panik. Ich bin gaaaanz ruhig.
Ich schaue nicht auf mein Aktiendepot
Ich schaue nicht auf mein Aktiendepot
Ich schaue… argh, ich hab’s getan.