07.09.06

Erfahrungsbericht: MacMini als Mediacenter

Posted in Multimedia at 12:35:15

Natürlich braucht man das nicht. Natürlich gibt es preiswertere Lösungen. Aber natürlich war es für mich kein Problem, mich selber davon zu überzeugen, dass ich unbedingt so einen schicken MacMini in meine Stereoanlage integrieren muss …

Hardware:
- MacMini CoreDuo, 80GB Festplatte
- 200GB USB Festplatte
- Verbindung zum AV-Receiver per S-Video und optischem Kabel

Einrichtung:
Ich gebe es zu. Jahrelang war ich der Meinung, ein Mac sei nur etwas für Leute, die zu ungeschickt für einen echten Computer sind. Die Wahrheit sieht natürlich anders aus: Die Verbindung zwischen extrem einfach zu bedienender Oberfläche und dem darunter liegenden BSD-Unix macht wirklich Spaß. Im Hintergrund findet man Samba-Server, CUPS und Co. Wenn die grafische Konfiguration nicht mehr ausreicht (was z.B. bei der Netzwerkfreigabe schnell passiert), einfach ab in die Config-Datei.

Ich habe einen Benutzer eingerichtet und dessen Homeverzeichnis auf die externe Festplatte gelegt. Das sollte erstmal reichen.
Anschließend meine iTunes Sammlung vom Windows-Rechner auf den Mac transferiert. Auch mit gekauften Artikeln (bei iTunes und Audible) gab es keine Probleme. Die Verzeichnissen sind zusätzlich im Netzwerk freigegeben.

An den MacMini kann man nur einen Monitor anschließen - in dem Fall also mein Röhren-Fernseher. Nun kann man damit nicht gerade gut arbeiten. Dank VNC und SSH kann ich mich aber, falls notwendig mit dem Rechner verbinden und z.B. Software einrichten.

Software:
Apple legt eine Software namens Frontrow bei. Zusätzlich bekommt man eine winzig kleine Fernbedienung mit. Die sieht zwar klasse aus, aber ein wenig habe ich Angst, dass das Ding früher oder später im Staubsauger landet. Mit Frontrow lassen sich einigermaßen bequen Musik und Filme per Fernseher und Fernbedienung anschauen. So richtig gut gefiel mir das aber nicht. Also habe ich $30 investiert und mit MediaCentral geleistet. Das gefällt schon besser. Die Steuerung läuft ebenfalls über die Apple Fernbedienung.

Neben Musik Filmen und DVD kann man damit IP TV und Internetradio nutzen. Außerdem gibt es eine kleine Applikation, um den Rechner mittels SonyEricsson Handy zu steuern.

Betrieb:
Das Gerät läuft im Betrieb praktisch lautlos. Die externe Festplatte machte durch ihre Vibrationen einige Geräusche. Aber nachdem ich die Platte von der Bodenplatte mittels 2 Spülschwämmen entkoppelt hatte, hörte man auch hier nichts mehr.
Die Hitzeentwicklung hält sich in Grenzen. Der Lüfter spring praktisch nicht an.

Ansonsten arbeitet das Gerät fast genau so, wie ich es mir von einem MediaCenter vorgestellt habe. Klasse finde ich die Integration von IP TV (u.a. Lindenstraße und BestOf Harald Schmidt). Auch Videopodcast kann ich nun bequem per Fernseher anschauen.

Fazit: Gute Wahl.

05.09.06

Meeting Machine

Posted in Projektmanagement at 11:24:24

Entgegen aller meiner Regeln:
10 Meetings an einem Tag (60 und 30 Minuten lang)

Und alle pünktlich beendet und begonnen. Ich bin sehr stolz auf mich :-)

01.09.06

Kenne deinen Gegenüber

Posted in Projektmanagement at 11:15:43

Zu Studentenzeiten war ich manchmal in einer Kneipe in der Dortmunder Nordstadt dessen Wirt eine bemerkenswerte Gabe besaß: Spätestens nach den 2. Besuch wusste er, was man trinkt. Wenn man also die Kneipe betrat, nickte der Wirt einem kurz zu und kurze Zeit später hatte man sofort sein Getränk vor sich. Wenn man etwas anderes möchte: Pech gehabt…

Nun sind die meisten von uns leider nicht zu solchen Gedächtnisleistungen in der Lage. Trotzdem macht es Sinn, wenn man einige Details seiner Gesprächspartner kennt und benutzt. Viele Vertriebler führen daher Buch über die Vorlieben ihrer Gesprächspartner um beispielsweise bei späteren Gesprächen einen guten Einstieg zu finden (”Hallo Herr Meier, was macht ihr Dackel”). Außerdem verhindert es peinliche Fehltritte und man läd den trockenen Alkoholiker nicht aus Versehen auf ein Saufgelage ein.

Was Vertrieblern hilft, hilft auch Projektleitern und Beratern - als Externe sind wir ja eh’ auch gleichzeitig Vertriebler. Wer sich auf spezielle Themen oder Branchen konzentriert trifft eh’ seine Gesprächspartner irgendwann mal wieder - gemäß der alten Regel: Man trifft sich im Leben immer zweimal.

Natürlich sind nicht nur private Details interessant. Manche Kunden sind extrem visuell eingestellt und wollen alles auf bunten Bildchen präsentiert haben. Der andere Kunden interessiert sich nicht für Details und will nur wissen, wenn es fertig ist. Je mehr Informationen ich zu einer Person speicher, desto besser kann ich mich auf sie einstellen und desto zufriedener ist der Kunde.

Dank der neuen tollen Computerwelt ist der Aufwand überschaubar. Jede Adressdatei/Kontaktliste hat ein Notizfeld in das man Prima Zusatzinformationen eintragen kann. Es geht ja nicht um ein komplettes Personenprofil.

Und wenn wir schon beim Thema Notizen sind:
Sehr hilfreich ist auch eine Liste mit besuchten Hotels inkl. Bewertung. Und richtig punkten kann man, wenn man sich gute Restaurants aufschreibt. Alte Regel: Gute Berater wissen in jeder Stadt wo man gut ausgehen kann…

Mobile Office: Aufgabenliste

Posted in Projektmanagement at 10:15:50

Bislang habe ich für meine Aufgabenliste Voo2Doo genutzt.

Remember The Milk sieht aber extrem hübsch aus. Außerdem hat es eine ical Schnittstelle. Da werde ich wohl wechseln.