31.08.06
Posted in Allgemein
at 11:25:56
Fastfood ist gesund geworden. Es gibt eine große weite Welt neben Currywurst und Hamburger. Man findet in jeder einigermaßen großen Stadt genügend Angebote. Ketten wie Subway wachsen mit beeindruckender Geschwindigkeit.
Aber niemand ist in der Lage, den König des Fastfoods zu schlagen: Den Cheeseburger.
Machen wir uns doch nichts vor: BicMac, Whopper und Co. sind nichts weiter, als unnütz aufgeblähte Weiterentwicklungen des Originals. Es ist zuviel Fleisch, es ist zuviel Soße und erst einem schlecht, dann nach 10 Minuten hat man wieder Hunger. Ein reiner Hamburger auf der anderen Seite reicht nicht aus, er ist zu langweilig.
Anders der Cheeseburger: Nicht zuviel, nicht zuwenig. Einer geht immer und zwei sind eine Mahlzeit. Brötchen, Fleisch, eine Gurkenscheibe und Käse. Mehr ist Firlefanz.
Ein Cheeseburger ist hohe Kunst des Lebensmitteldesigns. Es geht los mit dem Brötchen (”Soft-Roll”). Es ist so konzipiert, dass es den vorhandenen Speichel aufsaugt. Die Gurke sorgt mit ihrem sauren Geschmack für neue Speichelbildung. Alle Konzentration liegt also auf dem neuen Empfinden von Fleisch und Käse.
Einen Cheeseburger kann man unterwegs essen - versuch das mal mit einem Triple-Mac dessen Soße sich gleichmäßig über die Klamotten verteilt. Wenn man zwei kauft, kann man einen essen und den zweiten in der Jackentasche zwischenlagern - dort wird er auch nicht zu kalt.
Auch außerhalb großer Fastfood Ketten ist der Cheeseburger hohe Kunst. Man kann zuhause den Käse (Gorgonzola, hmmm) in das Fleisch “einarbeiten”. In die Mitte des Fleischs kommt ein Stück Eis. So ist der Burger außen cross, innen fast roh und der Käse ideal. Lecker!
Kennst jemand noch den Sketch aus Saturday Night Life: Ein Diner in dem zwar viel auf der Karte steht, in Wirklichkeit gibt es aber nur Cheeseburger und Pepsi. John Belushi bedient die Kunden, Dan Aykroyd brät die Burger. Statt z.B. “3 Cheeseburger” sagt Belushi “Cheeseburger, Cheeseburger, Cheeseburger” zu Dan Aykroyd. Dan wiederholt dann die Bestellung genau so “Ok, also Cheeseburger, Cheeseburger, Cheeseburger”. Wenn jemand etwas anderes als Chesseburger bestellen will, überredet Belushi den Gast dazu, doch lieber den Cheeseburger zu nehmen: “Aber ich will keinen Cheeseburger zum Frühstück”. “Hey, warum nicht? Alle essen Cheeseburger. Sehen Sie: Cheeseburger! Cheeseburger! (Dan wiederholt “Cheeseburger …)”.
So einen Laden brauche ich auch. Zurück zur Einfachheit - zurück zum Cheeseburger
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30.08.06
Posted in Projektmanagement
at 09:18:52
Der Eintrag über meinen kleinen Lapsus hat auf den ersten Blick die meisten Kommentare des Jahres bekommen.
Ich darf hier das glückliche Ende vermelden: Ich habe meine Wohnung gefunden. Ist echt schön gelegen …
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29.08.06
Posted in Projektmanagement
at 10:44:02
Das habe ich ja super gemacht.
Ich komme Abends bei Regen in der Projektstadt an. Es gibt einen Termin mit einer Maklerin. Beim letzten Mal in der Stadt habe ich mehrere Monate lang nach einer möblierten Wohnung gesucht aber nur Schrott angeboten bekommen. Ich habe also wenig Hoffnung und bin eh’ müde.
Sie fährt mich zu einer Wohnung: Volltreffer. Sauber, hell, gut eingerichtet und mit schöner Küche. Ein wenig teuer zwar, aber preiswerter als ein Hotel.
Ich sage sofort zu. Sie vertraut mir den Schlüssel an und sagt mir zu, in den nächsten Tagen der Vertrag fertig zu machen. Anschließend fährt sie mich zu meinem Hotel.
Im Hotel angekommen fällt mir eine winzige Kleinigkeit auf: Die Maklerin hat mich ja hingefahren.
Ich weiß nur gar nicht, wo die Wohnung eigentlich liegt. Irgendwie in der Innenstadt halt. Die finde ich alleine nie wieder. Jetzt habe ich den Schlüssel, kann damit aber nix anfangen. Und die Maklerin ist für den Rest der Woche in Portugal.
Depp!
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Posted in Projektmanagement
at 10:36:29
Hui, da hat aber eine schlechte Laune.
Folgenden Kommentar auf meinen Eintrag “Wozu externe” möchte ich doch gerne kommentieren
> 18) Weil Externe extrem gut zu mobben und zu entsorgen sind, da ohne Betriebsrat und ohne Lobby.
20% meines Tagessatzes verbuche ich intern unter “beschimpft werden”. Wir bekommen mehr Geld und im Gegenzug haben wir keinen Betriebsrat. Aber wie um alles in der Welt soll mich ein Auftraggeber “mobben” können? Wenn es mir zu doof wird, gehe ich halt.
> 19) Weil man Externe so verarschen kann, dass die sogar ohne schriftlichen Auftrag arbeiten.
Wer so unvorsichtig ist und ohne schriftlichen Auftrag arbeitet, sollte meiner Meinung nach lieber nicht selbstständig arbeiten. Auf sowas muss man achten. Gerade bei Festpreisprojekten
> 20) Weil andere Externe gern schon beauftragte Externe unterbieten, es billiger, schneller und besser machen und das ganze am Schluss dann doppelt so teuer ist und in die Hose gegangen ist.
Ist schon etwas her, da sagte ein potentieller Kunde, er habe einen anderen Anbieter gefunden, der die Leistung für die Hälfte erbringen würde. Ich habe ihm geantwortet, er soll dann den Auftrag wohl besser nicht mir geben. Ich würde aber nach 3 Monaten gerne vorbeikommen und mit ihm einen Kaffee trinken. Der andere Anbieter war schlecht und 4 Monate später hatte ich den Auftrag. Wer sich über die Maßen herunterhandeln lässt, kennt seinen eigenen Wert nicht.
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25.08.06
Posted in Allgemein
at 09:36:54
Keine Ahnung, wieso ich gerade darauf komme. Aber während ich den Tag mit einem Kaffee langsam starte denke ich an meine Bahncard 100.
Mit der Bahncard 100 kann man sich gleich kostenlos für DB Carsharing anmelden. Früher bekam man dann zwei Karten, die Bahncard sowie eine Carsharing Karte.
Jetzt heißt die Bahncard 100 nicht mehr Bahncard 100, sondern Mobility-Card (oder so) und hat die Carsharing Funktion gleich eingebaut. Wenn man einen Wagen mietet, hält man die Karte vor das Autofenster und der Wagen öffnet sich. Das ist keine Magie, sondern funktioniert wohl mit einem RFID Chip.
Das bedeutet also: Jeder, der eine Bahncard 100 mit sich führt, trägt gleichzeitig einen RFID Chip spazieren. Entsprechende Lesegeräte in den Bahnhöfen vorausgesetzt, könnte man also problemlos ein Bewegungsprofil von mir erstellen. Als es noch die extra Carsharing Karte gab, lag diese meistens in meinem Schreibtisch. Aber die Bahncard 100 nehme ich eigentlich immer mit.
Brrr, Big Brother ist watching me.
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24.08.06
Posted in Politik
at 13:17:04
In den Kommentaren zu diesem Eintrag wird darüber gestritten, ob es denn nun mehr Bäcker und mehr Apotheken in Deutschland gibt.
Die Behauptung, es seien mehr Apotheken findet sich vielfach im Netz und wurde auch vom ARD Magazin PlusMinus verbreitet.
Ein Eintrag widerspricht und schreibt, es seien 47.000 Bäckereien und nur 21.500 Apotheken.
Was stimmt denn nun?
Tja, eigentlich haben alle Recht. Es kommt nur auf die Sicht der Dinge an:
Es gibt nämlich tatsächlich rund 22.000 Apotheken in Deutschland.
Es gibt 16.000 handwerkliche Bäckereibetriebe (Quelle)
Und es gibt zusätzlich 30.000 Filialen.
Also je nach Sichtweise entweder mehr Apotheken (wenn man die Hanwerksbetriebe nimmt), oder
Bäckereien (wenn man alle Betriebe nimmt).
Witzig ist bei der Geschichte nur, dass es völlig am Thema vorbei geht. Die meisten Leute sind sich einige, dass es mehr als genug Apotheken in den Städten gibt und es niemanden stören würde, wenn es ein paar weniger sind. Offenbar ist die Konkurrenz unter den Apotheken nicht sehr ausgeprägt. Ob es nun mehr oder weniger Bäcker gibt, ist zwar ein netter Vergleich, lenkt aber eher vom Thema ab …
Dafür ist Statistik ja immer zu gebrauchen
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Posted in Projektmanagement
at 10:43:21
Warum beauftragen Firmen externe Berater/Projektleiter? Natürlich gibt es die offensichtlichen Gründe: Externe räumen die Spülmaschine in der Teeküche aus. Aber daneben gibt es natürlich noch andere Gründe:
Grund 1: Ressourcenmangel
Eigentlich läuft alles perfekt. Allerdings gibt es ein Projekt mehr als man mit Bordmitteln bewältigen kann, also nimmt man sich ein paar Berater.
Grund 2: Ideenmangel oder Probleme im Projekt
Es gibt Probleme. Irgendetwas läuft nicht so, wie es soll. Also nimmt man sich einen Berater. Der soll der Geschichte neuen Schwung bringen. Evtl. muss er in einer Art Feuerwehreinsatz ‘ran und retten was zu retten ist.
Grund 3: Als Überbrückung
Der neue Festangestellte Mitarbeiter ist schon ausgewählt, kommt aber erst in 3 Monaten. Die Zeit dazwischen wird durch einen externen Berater überbrückt.
Grund 4: Zuviel Budget
Wäre doch schade, wenn man das Budget bis zum Jahresende nicht aufgebraucht hat. Dann würde ja das Budget für das nächste Jahr gekürzt …
Grund 5: Zur Beruhigung
“Ich habe alles getan. Ich habe mir sogar externe Hilfe geholt. Wenn es jetzt nicht klappt, liegt es nicht am mir”.
Grund 6: Als Statussymbol
Kein Witz. In manchen Firmen “halten” sich Festangestellte Externe. Je mehr Externe man “hat”, desto wichtiger ist man.
Grund 7: Als Blitzableiter / Schutzschild
Es gibt einen Konflikt, Ausgang ungewiss. Da schickt man doch lieber einen Berater in die Schlacht. Nicht, dass eine Niederlage die Karriere gefährdet.
Grund 8: Als Opferlamm / Sündenbock
Das Projekt kann definitiv nix werden. Jeder weiß es, keiner will es zugeben. Also flugs einen externen Berater engagiert. Wenn das Projekt dann den Bach runter geht, schiebt man die Schuld auf den Berater und schickt ihn in die Wüste.
Als ich anfingt, mich im Projektgeschäft zu tummeln war ich so naiv zu glauben, Grund 1-3 seinen die einzigen Gründe, mich zu engagieren. Dummerweise holt man sich so schneller eine blutige Nase als es einem lieb ist. Natürlich wird kein Kunde auf Nachfrage etwas anderes sagen, als die Gründe 1-3. Aber die Wahrheit ist manchmal anders (und natürlich irgendwo da draußen). Um aber seinen Job erfolgreich machen zu können ist es extrem hilfreich zu wissen, warum man eigentlich da ist. Das erspart so manche Überraschung.
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23.08.06
Posted in Projektmanagement
at 10:10:36
IT-Berater bekommen einen niedrigeren Tagessatz, als “normale” Berater. Das hat vermutlich etwas mit dem Sonnenstand zu tun. Oder damit, dass wir IT’ler einfach schlecht verhandeln können. Prinzipiel gibt es erhebliche Unterschiede. Übliche Tagessätze schwanken locker zwischen 250 und 1250 EUR.
Ich habe eine wichtige Lektion zu dem Thema glücklicherweise recht früh gelernt. Es war irgendwann um 1990. Die damals noch recht junge Softwarefirma Contempo (bestehend aus einem Freund und mir) hat als Sub-Sub-Subauftragnehmer einen Auftrag einer großen Firma (>20.000 Mitarbeiter). Die Aufgabe ist fast lächerlich und ich kalkuliere 8 Stunden Arbeit ein. Die nachfolgenden Instanzen packen entsprechend drauf.
Nach ein paar Tagen kam ein Anruf des Kunden: “Also, wir kennen Sie ja schon. Und wir sind mir der bisherigen Arbeit auch sehr zufrieden. Aber ich kann Ihnen den Auftrag nicht geben. Das Angebot ist unseriös” (Verdammt, haben die Vermittler zuviel draufgeschlagen) “Sie sind mehr als doppelt zu preiswert wie die Gegenangebote”.
Nun, es gab eine Nachbesprechung. Wir haben das Angebot erhöht - und den Zuschlag bekommen. Ergebnis: Durch meine kleine Applikation sparte die Firma monatlich über 20.000 EUR ein.
Damit hatte ich die erste und wichtigste Preisfindungsregel gelernt:
Regel 1: Es kommt nicht darauf an, wieviel mir meine Arbeit wert zu sein scheint. Es kommt darauf an, wieviel die Arbeit dem Kunden wert ist
Es gibt noch eine zweite Regel die nicht so offensichtlich ist.
Regel 2: Wer mehr kostet, wird eher ernst genommen
Das ist natürlich logisch nicht unbedingt einfach zu erklären, hat aber viel mit Psychologie zu tun. Der Berater-Guru, der einen Tagessatz von 2000 EUR verlangt hat alleine durch diesen Tagessatz den Ruf, gute Arbeit zu leisten. Wie sonst kann er eine so hohe Summe fordern. Er ist ja offenbar so gefragt, dass er entsprechende Forderungen aufstellen kann. Das ist also ein wenig die Umkehrung von “Was nix kostet, taugt auch nix”.
Je mehr Geld jemand kostet, je mehr Gewicht hat seine Meinung. Das ist weder gerecht noch hilfreich. Aber niemand hat gesagt, die Welt sei gerecht.
Auf der anderen Seite wirken sich Fehler entsprechend stark aus. Wer 300 EUR kosten und Mist baut: War ja klar. Wer 1300 EUR kostet und Mist baut: Damit ist der Auftrag beendet.
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22.08.06
Posted in Allgemein
at 07:04:22
Ich fahre mit der Bus zum Bahnhof. Straßenbahn und U-Bahn gibt es hier nicht. In sichtweite sitzen zwei Touris. Die Bandstimme kündigt die nächste Station an “… Adolf Eichmann Platz”.
Wie bitte?!? Ich starre durch den Bus. Außer den beiden Touris scheint es niemanden zu stören, dass eine Haltestelle nach einem Nazi benannt ist, mitverantwortlich für die Ermordung von 6 Mio Juden. Wir schauen uns entsetzt an. Wie kann man sowas machen? Wo ist die Bildzeitung, wenn man sie braucht? Und überhaupt: Wo bin ich hier.
Ein Blick auf das Haltestellenschild erklärt einiges: Es ist der Adolf Reichwein Platz …
Böses Ansageband.
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21.08.06
Posted in Politik
at 10:57:17
Deutschland in den 70′ern. Die 1. Generation der RAF hat ein Ziel: Sie wollen beweisen, dass die BRD in ihrem inneren ein faschistischer Staat ist. An seine Grenzen gebracht wird der Staat seinen demokratischen Deckmantel abwerfen. Nun, dieses Kapitel ist zum Glück vorbei und die RAF hat sich längst aufgelöst.
Die Welt im 21. Jahrhundert. Islamistische Terroristen haben ein Ziel: Sie wollen den finalen Krieg zwischen “Islam” und den Ungläubigen entfachen aus dem sie als Sieger hervorgehen. Wobei natürlich jeder, der sich auch nur 5 Minuten mit dem Islam auseinandersetzt schnell erkennt, dass dieser “Islam” mit dem eigentlichen Islam soviel zu tun hat, wie das Christentum mit den Kreuzzügen…
Einschub: Englische Touristen auf dem Rückflug von Malaga zwingen zwei asiatische Mitreisende zum Aussteigen. Sie haben sich angeblich auf Arabisch unterhalten.
Die Terroristen wollen einen Keil zwischen Gruppen treiben, die eigentlich auf der gleichen Seite stehen. Sie wollen Angst erzeugen. Wir sollen uns nicht sicher fühlen. Nie, nirgends.
Einschub: Ein Reisender am Münchner Flughafen sagt bei der Kontrolle aus Scherz, natürlich habe er Bomben dabei. Die Reise ist für ihn vorbei.
Wir sollen niemanden Vertrauen. Und aus dieser Bedrohungslage heraus werden wir aggresiv werden und selber zum Angreifer. Die Terroristen geben der Spirale der Gewalt einen Schubs - den Rest erledigen wir schon selber.
Einschub: In Koblenz koppelt ein SEK einen Zugabteil ab. Ein Reisender aus Brasilien hat seinen Koffer ins Abteil gestellt, Fotos geschossen und ist aus dem Abteil gegangen. Mitreisende verständigten die Polizei
Sehen wir der Wahrheit ins Auge: Sie haben gewonnen! Ohne Wenn und Aber, ohne Polemik. Der Terror hat sein Ziel erreicht. Schon heute werden wir in einem Maße überwacht, welches sich die meisten Leute lieber nicht vorstellen wollen. Und es geht weiter: Mehr Videoüberwachung bitte! Nutzung der Mautbrücken zur Personenkontrolle. Positionsortung per Handy-Zelle. Sehr gut, dass Handys bald GPS-Chips haben.
Und: Wir wollen es so. Wir haben Angst und wir tauschen unsere Freiheit gegen Sicherheit - zumindest glauben wir das. Und wehe, man ist nicht dafür. Wer nichts verbrochen hat, hat nichts zu verbergen. Wer also seine Freiheit vorzieht, hat etwas zu verbergen. In dieser Hinsicht haben wir in meinen Augen versagt.
Haben wir politisch ein Mittel dagegen? USA und Europa bekleckern sich nicht gerade mit Ruhm. Afghanistan, Irak, Libanon sind keine Mut machenden Beispiele für Frieden stiftende Maßnahmen. Verständigung sieht anders aus. Nur gut, dass der Iran noch nicht auf der Liste auftaucht. Dann würden wir echte Probleme bekommen.
Wir brauchen Signale. Wir müssen ganz klar ein Zeichen setzen das da lautet: Ihr Terroristen werdet unsere Lebensweise nicht beeinflussen. Wir kennen die Preis der Freiheit und wir gehen das Risiko bewusst ein. Ihr bekommt und nicht klein. Das würde die Terroristen entmutigen. Warum sollen sie Selbstmordanschläge verüben, wenn es (außer schrecklichen Toten) nichts bringt?
Wenn aber die Terrorlisten sehen, dass sie Erfolg haben. Dass sie uns Angst machen. Dass sie uns zwingen, unsere
Freiheit aufzugeben. Dass sie und dazu bringen, Misstrauisch gegen alle Fremden zu sein. Das sie und zwingen den Überwachungsstaat einzuführen. Dann, nun dann ermutigen wir sie weiter zumachen!
Und was mich wirklich ärgert: In dem die Politiker uns Angst machen, machen Sie dadurch den Terroristen Mut!
Just My $0.02
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Posted in Projektmanagement
at 09:46:11
Vergleicht man die Vorschläge und Ideen externer und interner Mitarbeiter hat man oft das Gefühl, dass externer Berater oft einen Schritt weiter gehen, als die internen Mitarbeiter. Ihre Ideen scheinen etwas mutiger zu sein.
Das führt in manchen Firmen zu der - leider falschen - Schlussfolgerung, man habe halt keine guten Mitarbeiter und es sei viel schlauer, wenn man die externen Berater möglichst lange behält. Quasi als Ersatz für interne Mitarbeiter.
Die Grund, warum wir Berater manchmal auf anderer Ideen kommen, liegt jedoch ganz woanders: Wir können befreiter aufspielen.
Der interne Mitarbeiter muss sehr viele Faktoren bei seinen Überlegungen berücksichtigen. Wie wirkt sich die Entscheidung auf die Karriere aus? Schade ich mit der Maßnahme der Firma? Was passiert ist 5/10/15 Jahren? Was denken meine Kollegen über mich?
Der externe Berater hat es einfacher: Er macht einen Vorschlag. Wird der Vorschlag nicht angenommen und es geht etwas schief kann er immer sagen “hättet ihr mal auf mich gehört”. Wir der Vorschlag angenommen und es funktioniert ist er der Held. Funktioniert es nicht, wird er zwar vermutlich den Auftrag verlieren, aber selten seinen Ruf so nachhaltig schädigen, dass er keinen neuen Auftrag findet. Er hat also viel weniger Konsequenzen zu befürchten und muss mit den Ergebnissen nicht selber leben. Wenn die Firma in die Pleite beraten wurde, ziehen die “Beraterzecken” weiter.
Oder anders ausgedrückt: Müssten Architekten in allen ihren Entwürfen selber leben, sähen Häuser anders aus.
Wenn man das im Hinterkopf behält, fällt es vermutlich einfacher, gute von schlechten Beratern zu trennen:
Wirklich schlechte Berater spielen eh’ nur Berater-Theater. Sie sagen dem Kunden, was er eh’ hören möchten. Neue Ideen: fehlanzeige. Solche Leute sind eine Plage. Erinnert ihr euch noch an eure Schulzeit? Da gab es in der Klasse immer diesen Schleimer. Er hat nie selber was gewusst, sondern einfach nur das zusammengefasst, was die 5 Schüler vor ihm gesagt haben. Und die meisten Lehrer sind darauf reingefallen. Oh man, die habe ich diese Typen gehasst. So sind schlechte Berater.
Der bessere Berater wiederspricht seinem Kunden wenn es nötig ist und versucht ihn zu seinem besten zu beeinflussen.
Gute Berater sind bereit auch in dem Haus zu leben, das sie gebaut haben. Wenn ein guter Berater eine CRM Lösung designed, wird er vielleicht selber mal eine Woche im Call-Center zubringen um zu schauen, ob das alle so klappt, wie er sich das vorstellt.
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16.08.06
Posted in Projektmanagement
at 10:09:58
Ich habe Projekt06 eigentlich auf eigenen Wunsch beendet. Eigentlich wollte ich das auch auf gar keinen Fall weitermachen.
Aber jetzt hat der Kunde sich gemeldet und möchte mich wieder haben. Ist ja irgendwie eine schöne Form der Wertschätzung.
Soll ich, soll ich nicht …
Ach, warum nicht. Passt in meinen Terminkalender noch rein und gehen kann ich ja immer noch.
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Posted in Projektmanagement
at 10:06:52
Ich war schlau:
Ich habe mir einen Schirm gekauft, eine ganz winzigen Schirm zum ausklappen, den ich jetzt immer mitnehmen kann.
Ich war so stolz auf mich, dass ich den gestern Abend auch in den Koffer gepackt habe.
Den Koffer wollte ich dann nicht zum Kunden mitschleppen und habe ihn im Bahnhof eingeschlossen.
Draußen regnet es …
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15.08.06
Posted in Allgemein
at 09:47:49
Ich habe in Hamburg gelebt. Und in Berlin. Auch in Frankfurt. Und natürlich bin ich Ruhri mit Leib und Seele (Ruhri= Bewohner des Ruhrgebietes, in meinem Fall Dortmund).
Jetzt wohne ich in der Provinz. Ok, was heißt schon Provinz. Mittlerweile hat jedes Kaff die gleichen Läden und auch bzgl. Fastfood nähern sich die Städte an. Meine Provinzstadt hat Subway, Starbacks und KFC - ist also recht gut ausgestattet.
Wiglaf Droste hat mal geschrieben, das wahre Glück fände man nur in der Provinz. Das klingt nett. Auf der anderen Seite hasse ich Drostes Kolumne in der TAZ heiß und innig. Es ist schon vorgekommen, dass ich wegen seinem Geschreibe die Zeitung zusammengeknüllt und ich die Ecke geworfe habe. Meistens lese ich ihn erst gar nicht, nur wenn ich nicht aufpassen. Dann merke ich es aber meistens nach einem Absatz. Wie auch immer. eigentlich ist der Droste ja ein schlauer Mensch und sein Auftritt bei Zimmer Frei fand ich sehr nett - im krassen Gegensatz zu seiner Schreiberei.
Jetzt lebe ich also in der Provinz. Und, wie fühlt es sich an? Als erstes ist mir aufgefallen, was hier alles nicht ist: Man kann sich in der City um die eigene Achse drehen und sieht keinerlei Graffiti. Die Ausländerquote liegt knapp bei 0%. Man hat das Gefühl, die einzigen Ausländer die man sieht, sind die Betreiber von Dönerladen und Chinaimbiss. In Berlin Moabit, wo ich mal gewohnt habe, liegt die gefühlte Ausländerquote bei ca. 80%. Da ist es schon ungewohnt. Vertreter alternativer Jugendkulturen - Punks, Gothics etc. - sind mir bislang auch nicht massiv über den Weg gelaufen. Sollten die denn nicht in der City an einem Brunnen sitzen oder so? Wo sind die?!?
Alles ist so … sauber. Man fühlt sich ein wenig wie in dem Film Die Frauen von Stepford. Ständig habe ich das Gefühl, irgendwas stimmt nicht. Gleich reißen die Leute ihre Maske runter und essen mich auf - oder so.
Die Bewohner der Provinz sind für einen Großstädter auf der ersten Blick gewöhnungsbedürftig. Sie… sie reden. Wer die Anonymität der Großstadt gewohnt ist, ist erstmal überfordert mit der Tatsache, dass sich die Nachbarn für einen Interessieren. Und Fragen stellen. Und etwas von sich selber erzählen. Also nicht nur Belanglosigkeiten, echte Informationen. Die Menschen sind aneinander interessiert - völlig neue Erfahrung.
Außerdem erzählen sie mir ständig, wie schön es hier doch sei und wie gut man hier leben könne. Ich hege daran keinerlei Zweifel. Aber die Häufigkeit mit der mir diese Information zugetragen wird lässt vermuten, die Leute seien dazu gezwungen worden soetwas zu erzählen. Vielleicht liegt es auch am Trinkwasser. Wer weiß, was da rein gemischt wird.
Fazit: Man kann tatsächlich in der Provinz wohnen. Vielleicht schreibt Herr Droste doch nicht nur Unsinn …
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14.08.06
Posted in Projektmanagement
at 09:51:58
Und da war da noch der Bereichsleiter einer großen Firma. Er hatte rund 100 Leute in verschiedenen Abteilungen unter sich. Ich sollte ein IT Konzept erstellen.
Nach ein paar Tagen bekam ich das Gefühl, es sei besser dem Kunden vorzuschlagen, sich statt auf Inhalte, erstmal auf Prozesse zu konzentrieren. Hier sah ich bessere Erfolgschancen.
Ein Vorschlag: Zur Erstellung des Konzeptes befragen wir die Mitarbeiter welche Verbesserungsmaßnahmen sie für sinnvoll erachten - schließlich arbeiten sie täglich mit dem System und kennen es entsprechend gut.
Die Antwort: “Ich höre hier doch nicht auf jeden Hansel!”
Nun sehe ich das ja ein wenig anders. 80% aller gescheiterten Projekte scheitern an Kommunikationsproblemen. Was lernen wir daraus? Offenbar zu wenig …
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10.08.06
Posted in Laufen, Marathonvorbereitung
at 11:44:09
Da “Hamburg Marathon 2006″ wohl nicht mehr aktuell ist, habe ich die Kategorie mal umbenannt.
Nach 4 Monaten Laufpause (Schmerzen im linken Fuß, Umzug, keine Lust) fange ich langsam wieder an. Zumindest auf dem Laufband habe ich meine ersten Runden gedreht.
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09.08.06
Posted in Allgemein
at 13:13:13
Den ganzen Tag schon schaue ich aufs Datum: 9.8. Irgendwas in meinem Kleinhirn schlägt Alarm. Ich komm’ einfach nicht drauf. Habe ich einen Geburtstag vergessen? Hotelbuchung? Keine Ahnug.
Jetzt weiß ich es wieder: Ich muss bis morgen meine Umsatzsteuervoranmeldung abgeben und wollte das am Wochenende erledigt haben.
Argh …
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Posted in Projektmanagement
at 13:10:21
“Die Black Eyed Peas waren viel besser, bevor die blonde Schlampe dazu kam”
Menschen mögen keine Veränderungen. Wir behaupten zwar immer, wir seien für Veränderungen. Aber in Wirklichkeit wollen wir, dass alles um uns herum hübsch so bleibt, wie es immer war. Es ist zwar nicht ideal, aber man kennt es. Unbekanntes führt zu Angst.
Dummerweise ist es aber genau der Job von uns Beratern: Dinge zu ändern. Das führt uns - und vor allem unsere Auftraggeber - in eine Zwickmühle. Wir sollen Dinge verändern, aber es soll bloß nichts anders werden.
Eine Möglichkeit aus der Nummer mit heiler Haut wieder herauszukommen ist es, erst gar keine großen Veränderungen anzukündigen. Auch wenn am Ende kein Stein mehr auf dem anderen liegt, nur keine Hektik erzeugen: “Im Prinzip sieht es ja gut aus, wir müssen nur hier und dort ein paar Kleinigkeiten ändern, dann läuft das schon”.
Das in so ungefähr wie beim Arzt wenn er sagt “Es könnte jetzt vielleicht ein wenig weh tun”. Hat jemand schon mal von einem Arzt gehört, es würde jetzt richtig übel werden? Natürlich nicht. Das merkt man ja auch selber schon früh genug. Selbst wenn der Zivi die mit Mehl besteute Brandwunde mit der Bürste reinigen muss: “So, das wird jetzt ein wenig unangenehm werden”.
Ganz fatal ist es für einen Berater, einen kompletten Richtungswechsel vorzuschlagen. Hier greift eine 80/20 Regel: Egal, worum es geht. Jede Lösung muss zu 80% aus Bekanntem bestehen. 20% dürfen neu und unbekannt sein.
Wenn also der Berater das nächste Mal sagt, im Prinzip müsste man das Projekteam nur an der ein oder anderen Stelle ein wenig unterstützen meint er vielleicht “Das ist eine Horde von unfähigen Trotteln die ich jetzt erstmal ordentlich einnorden werde”…
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08.08.06
Posted in Projektmanagement
at 10:31:50
Gibt es eine Berufskrankheit bei Beratern?
Definitiv! Es sind allerdings weniger körperliche Probleme. Natürlich hinterlassen die Wochen im Hotel mit vielen Geschäftsessen und einer aus Langeweile geleerten Minibar ihre Spuren. Aber das bekommt man mit genügend Sport wieder hin.
Nein, es gibt eine viel schlimmere Krankheit an der wir Berater leider. Und unglücklicherweise ist die Heilung extem schwierig. Unsere Krankheit: Wir lösen Probleme.
Jetzt mag jemand einwerfen: Wie bitte? Natürlich lösen Berater Probleme. Das ist doch nun mal ihr Job. Wo ist da die Berufskrankheit.
Klar, die Aufgabe eines Berater ist es, Probleme zu lösen. Der Haken ist nur: Wir können nicht damit aufhören. Wir lösen immer und überall Probleme. Die Welt ist unvollkommen. Die Welt um uns herum besteht quasi nur aus Problemen. Und wie ein dressierter Hund springen wir sofort los, wenn wir ein Problem finden.
Es ist zu mühsam, im Urlaub den Strandkorb zur Sonne hin auszurichten? Kein Ding: Dann baue ich doch eben mal eine Vorrichtung, den “automatischen Strandkorbdreher”. Die Freundin macht eine Onlineschulung. Kein Problem, verraten wir ihr doch einfach die Lösungen. Geht doch dann viel schneller als wenn sie es selber macht.
Auf dem Weg von der Wohnung zur Waschküche sehe ich:
- Ein lockeres Schanier an der Kellertür
- Eine klemmende Tür
- Holzreste in einer Ecke
- Schimmel an einer Wand
- lockere Türgriffe an der Tür zu Waschküche
Ich mach das mal eben … Und um 19:55 renne ich zum C&A und kaufe mir frische Socken. Zum Waschen bin ich leider nicht mehr gekommen.
Zu allem Unglück haben wir gelernt, nicht nur ergebnisorientiert zu denken, sondern Probleme auf eine Meta-Ebene für alle Zeiten zu lösen. Statt den Rasen zu mähen planen wir also erstmal, wie man in Zukunft den Rasen nicht in 35, sondern in 32 Minuten schneiden kann. Sind die Planungen abgeschlossen, ist der Rasen zu hoch für einen normalen Rasenmäher. Super: Ich wollte schon immer eine Sense haben. Aber dafür muss ich den Umgang erst lernen und einen Kurs belegen und vielleicht ist das Schaf auch die bessere Lösung.
Dazu kommt noch das “Desaster-Phänomen”. Wir Berater werden ja meistens erst dann hinzugeholt, wenn die Lage aussichtslos erscheint. Warum sollte man sich einen externen Berater holen, wenn das Projekt super läuft. Die Projekte die wir zu Gesicht bekommen sind meistens die Projekte, an die schon meiner mehr glaubt. Die Alltagsprobleme sind aber lösbar, also stürzen wir uns mit Freunde drauf um mal wieder Erfolgserlebnisse zu haben (wobei: Die Frage, wie ich die Boxenkabel in dem L-förmigen Wohnzimmer verlegen ist nicht zu meiner Zufriedenheit gelöst …).
Schlussanmerkung: Ok, so schlimm es natürlich nicht. Ich übertreibe manchmal. So, jetzt mache ich mir eine Suppe. Vorher räume ich aber noch den Schrank mit den Töpfen um, man kommt da so schlecht an die großen Töpfe. Dafür muss ich aber erst die Pfannen umräumen. Und wenn ich schon mal dabei bin, dass Bohrloch dort in der Ecke …
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Posted in Allgemein
at 10:07:57
Vier Umzüge lang habe ich sie mitgeschleppt, meine Plattenkisten. Immer wieder geflucht, aber was soll ich machen?
Wegwerfen? Doch wohl nicht! Bei Ebay verkaufen? Zu Umständlich! Also habe ich tapfer die Kisten in jeder neuen Wohnung in eine einigermaßen trockene Ecke gestellt und sie bis zum nächsten Umzug vergessen. Wer braucht Schallplatten, wenn man seine CD’s eh’ schon alle digitalisiert hat?
Jetzt war es soweit: Für die neue Wohnung habe ich einen Plattenspieler angeschafft. Nix dolles, aber jemand der wie ich mit einer “Schneider Team 24” Anlage aufgewachsen ist hat auch keine riesigen Ansprüche.
Also los. Den Plattenspieler an den neuen AV Reciever (Yamaha RX-V 659) angeschlossen und nachgedacht: Womit fange ich an? Klare Entscheidung: Led Zeppelin “The Song Remains The Same”.
21…22… Wow! 2. Versuch, Genesis “Nursery Cryme”: Dafür hätte ich die Kisten noch 10 weitere Umzüge geschleppt.
Alleine das Ritual des Plattenauflegens weckt Erinnerungen (Vorsicht aus der Schutzhülle nehmen, die Platte im Licht drehen und nach Kratzern suchen, auflegen, Staub abwischen, starten): Ja, Musik war mal wichtig. Musik hatte mal eine Bedeutung. Die richtige Platte konnte über Freundschaft oder Ablehnung entscheiden. Platten waren wichtig. Noch heute weiß ich, dass [der Name soll nicht genannt werden, aber du weißt schon das du gemeint bist, Frank] meine neue Pink Floyd ausgeliehen und dann auf die Hutablage seines Autos gelegt hat. Ergebnis: eine total verwellte, unbrauchbare Platte. Sowas vergisst man nie…
Ok, jetzt der finale Test: Chick Corea “Children’s Songs”. Ich habe LP und CD. Also spiele ich beides parallel und vergleiche.
Ergebnis: Wer braucht CDs?
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