08.03.10
Posted in Multimedia
at 18:23:17
Amazon hat beeindruckend teurer Artikel in seinem Angebot.
Falls mir jemand gerne ein kleines Geschenk machen möchte, dieses nette Schweizer-Messer würde ich schon nehmen:
Und als Motorradfahrer habe ich natürlich immer mein Leatherman dabei. Aber diese Ausführung ist natürlich schick:
Wow, 39.000 EUR ist schon mal ein Wort. Gibt es noch teurere Artikel? Na klar:
Und jetzt mein Spitzenreiter, 80tsd EUR für einen Ausflug ins All:
Ob man das wohl per 1-Click Order bestellen kann? kennt jemand noch Artikel, die teurer sind?
Update:
Ein Spaßvogel hatte wohl mein eine CD-ROM für 3Mrd. Dollar eingestellt. Aber die konnte man nicht wirklich kaufen
Update2:
Man sieht die ganzen schönen Produkte gar nicht im RSS Feed, ich habe die Links mal ergänzt
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05.03.10
Posted in Multimedia, Allgemein
at 13:31:48
Gerade wollte Photoshop Elements bestellen. Kann mir bitte jemand die Preisgestaltung erklären?
Man kann es entweder als Paket kaufen:

… oder herunterladen:

Aber warum ist der Download teurer?!?
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01.03.10
Posted in Projektmanagement
at 15:31:49
Schaut man sich den realen Projektalltag an, findet man erstaunlich viele mittelmäßige Projektleiter. Sehr viele Gründe für fehlgeschlagene Projekte wie z.B. “mangelnde Kommunikation” lassen sich direkt auf den Projektleiter zurückführen.
Malcolm Gladwell hat in dem Buch Überflieger: Warum manche Menschen erfolgreich sind - und andere nicht
einen möglichen Grund aufgezeigt.
In einem der ersten Kapitel wird die Theorie aufgestellt, dass man um in einem Bereich wirklich gut zu sein, ca. 10.000 Übungsstunden benötigt. Er führt hierfür einige Beispiele auf. So waren die Beatles zum Start ihrer Karriere keine gute Live-Band. Aber durch die Zeit Hamburg mit Auftritten von 1-10 Stunden, 7 Tage die Wochen wurden sie gut. Anderes Beispiel: Bill Gates hatte bereits sehr früh Zugang zu einem Computer und konnte so, anders als seine Altersgenossen, 10.000 Stunden am Computer ansammeln. Natürlich kann nicht jeder in jedem Bereich wirklich gut werden. Die Behauptung ist aber, dass man auf der anderen Seite ohne diese 10.000 Stunden keine Chance hat.
Folgt man dieser Idee, so ist auch ein Projektleiter nach 10.000 Stunden erst gut. Das sind bei 200 Arbeitstagen pro Jahr rund 6 Jahre - wenn man in einer Web-Agentur arbeitet natürlich nur 4 Jahre wegen der Überstunden.
In vielen Firmen dienen Projekte aber als Sprungbrett zu einer Karriere. Kaum ein IT-Projektleiter arbeitet wirklich 6 Jahre in diesem Job. Man macht einige Jahre Projekte und wird dann befördert - oder sucht sich eine andere Stelle.Außerdem wird man ja nicht zielgerichtet zum Projektleiter aufgebaut. Ich kenne genug Beispiele, wo der aufmüpfigste Softwareentwickler plötzlich Projektleiter wurde - einfach, weil der seine Klappe nicht halten konnte. Das ist sicherlich eine wichtiger Voraussetzung, aber es soll noch mehr geben …
Auch als reiner Berater bleibt man leider oft nicht lange genug dabei, um die 10.000 Stunden voll zu bekommen. Ganz im Gegenteil: Wer nach 10 Jahren “immer noch” Berater ist, hat ja seine Karriere versaut (was natürlich großer Blödsinn ist).
Das ist natürllich eine klasse Werbung, warum man auf uns externe Projektleiter zurückgreifen soll. Die meisten von uns lieben nicht nur ihren Job, sondern haben die 10.000 Stunden locker hinter sich
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Posted in Multimedia
at 11:58:28
Lange (laaaange) vor Matrix gab es schon einen Film der mit dem Gedanken gespielt hat, unsere Welt sein eine Computersimulation. Der grandiose Film Welt am Draht
von Fassbinder.
Ein Team von Computexperten hat per Softwaresimulation eine künstliche Welt erschaffen. Doch je länger das Projekt dauert, desto stärker werden die Zweifel der Wissenschaftler. Was ist eigentlich noch real?
Natürlich merkt man dem Film sein Alter an. Die Geschichte wird aus heutiger Sicht unglaublich langsam erzählt. Die Bilder sind dabei jedoch extrem eindringlich. Auf Grund von Rechtestreitigkeiten wurde der Film lange Zeit nicht auf DVD veröffentlicht. Ich habe ihn nur einmal (auf Empfehlung meines Vaters) vor etlichen Jahren im Fernsehen gesehen und kann mich immer noch an viele Szenen und Dialoge erinnern.
Die Originalgeschichte (Simulacron-3) gibt es leider aktuell nicht als Buch (die Bücher werden gebraucht bis 60EUR gehandelt). Man kann sich aber das Buch für den Kindle herunterladen.
Also: Kaufen, kaufen kaufen
http://www.amazon.de/gp/product/B0030I21J2?ie=UTF8&tag=guerillaproje-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B0030I21J2
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18.02.10
Posted in Politik
at 12:08:56
Der Bundespräsident hat das Zugangserschwernissgesetz nun also unterzeichnet. Dafür wird er gerade massiv aus allen Richtungen kritisiert. Denn jetzt haben wir ein Gesetz, was nur erstellt wurde, um damit Wahlkampfgetöse zu machen - welches aber nun niemand mehr haben will. Die Regierung will das Gesetz ruhen lassen und die Provider werden mit Sicherheit die dazu notwendige Infrastruktur noch nicht aufgebaut haben.
Aber ist an dieser Situation Horst Köhler Schuld? War es falsch, das Gesetz zu unterschreiben? Aus meiner Sicht absolut nicht. Es wäre ganz im Gegenteil fatal gewesen, wenn er das Gesetz nicht unterschrieben hätten. Das Gesetz ist Unfug. Es ist inhaltlich Quark, es hat nach Expertenmeinung keine Wirkung und wurde in einer erstaunlich kurzen Zeit durchgedrückt - dabei hat man so ziemlich sämtliche Sachargumente dagegen ignoriert. Bei diesem Gesetz hat der Gesetzgeber aus meiner Sicht seine Macht zu Wahlkampfzwecken missbraucht. So etwas darf es nicht geben!
Wenn Köhler nun das Gesetz nicht unterschrieben hätte, wäre das ein falsches Signal. Dann könnten Politiker ja auf die Idee kommen, es sei eine gute Idee, während eines Wahlkampfes populistischen Dreck in Gesetzform zu packen um ein paar Stimmen mehr zu bekommen. Um die Folgen muss man sich keine Sorgen machen, wird schon nichts passieren.
Jetzt müssen die verantwortlichen Politiker selber sehen, wie sie aus der Sache wieder herauskommen. Und das ist gut so!
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17.02.10
Posted in Projektmanagement
at 14:39:02
Mit Projekten ist das ja wie im richtigen Leben. Wenn es einmal schief läuft, dann so richtig und ist ein Projekt erst einmal auf die schiefe Bahn geraten, taummelt es immer weiter gerade in Richtung Misserfolg.
Manche Projektleiter stehen dann völlig verwirrt vor den Resten ihres Projektes und verstehen gar nicht, was denn da schief gelaufen ist. Die 5 Projekte vorher liefen rund und zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligter - und auf einmal bricht alles zusammen. Gerne gehörter Satz “Dabei habe ich es doch genau so gemacht, wie immer. Wieso hat es denn dies mal nicht geklappt?”.
Einfache Antwort: Genau deshalb. Projekte sind nun mal nicht alle gleich. Wenn es so wäre, würden wir Projektleiter nicht so unanständig viel Geld verdienen - äh, ich wollte schreiben: nicht so viel arbeiten müssen.
Dabei kann interessanterweise Erfolg eine echte Gefahr darstellen. Wenn man nämlich einige Male Projekte mit genau den gleichen Mitteln zum Erfolg geführt hat, verzichtet man im Vorfeld eines neuen Projektes auf die notwendige Sorgfalt. Warum auch, schließlich hat man ja jetzt endlich das perfekte Vorgehen gefunden. Falsch! Falsch! Falsch!
Natürlich ist Erfahrung unschätzbar wichtig. Und selbstverständlich wird man mit steigender Erfahrung ein besserer Projektleiter und erkennt potentielle Fallstricke viel schneller. Trotzdem sollte man die erste Projektregel nie vergessen: Projekte sind Projekte und keine Linienarbeit. Projekte sind einmalig und jedes Projekt ist anders.
Langer Schreibe kurzer Sinn. Egal, wie gut man ist. Egal, wie viele Projekte man schon hinter sich hat. Man darf niemals bequem, müde und faul werden. Jedes neue Projekt ist eine neue Herausforderung auf die man sich immer wieder neu vorbereiten muss. Oder anders ausgedrückt: Nur weil Usain Bolt einmal den 100 Meter Weltrekord geholt hat, wird er jetzt automatisch alle folgenden Rennen gewinnen (na ok, er vielleicht). Er muss sich jedes Mal wieder komplett neu vorbereiten und bekommt keinen Vorsprung, weil er vorher mal gewonnen hatte.
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12.02.10
Posted in Allgemein
at 09:11:45
Was ist der berühmteste deutsche SciFi-Film? Ja, Du da hinten? Nein, nicht Raumschiff Orion. Noch jemand eine Idee? Was? Traumschiff surprise?!? Raus!
Es ist natürlich Metropolis
von Fritz Lang
. Wie? Höre ich da ein Murren? Ja natürlich ist es ein Stummfilm. Aber was für ein Stummfilm! Der Film hat es sogar überstanden, dass 1984 eine eingefärbte Version mit einem Soundtrack von G. Moroder veröffentlicht wurde. Queen Fans kennen natürlich einen Ausschnitt aus dem Video zu Radio Gaga.
Vor einigen Jahren wurden in Argentinien bislang verschollen gedachte Filmrollen gefunden. Diese wurden nun restauriert und so können wir uns nun die Originalversion anschauen, die (wenn ich es richtig erinner) 30 Minuten länger ist also die bisher auf DVD veröffentlichte Version.
Heute wird die neue Version erstmals auf der Berlinale gezeigt. Zeitgleich bringt arte den Film um 20:40 Uhr. Unbedingt anschauen!
Fritz Lang hat überhaupt unglaubliche Filme gedreht Wenn Peter Lorre in M - Eine Stadt sucht einen Mörder
seine Verteidigungsrede hält, kann ich mir das in Endlosschleife anschauen.
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11.02.10
Posted in Projektmanagement, Allgemein
at 17:26:47
Wenn ich mich im Büro mit Praktikanten unterhalt merke ich, wie lange mein Studium schon zurück liegt. Die studieren Fächer, von denen habe ich noch nie gehört.
Wenn man wie ich 1989 als Nerd (= Trottel der Mathe&Physik als Leistungskurs hatte) nach einem Studienplatz gesucht hat, gab es eigentlich nur folgende Möglichkeiten:
Elektrotechnik (der Ingenieur als Krone der Menschheit), Maschinenbau, Physik, Mathematik, Statistik oder Informatik.
Wobei Informatik schon irgendwie ein Sonderfall war. Denn die Mathematiker konnten es irgendwie nicht ertragen, dass es plötzlich eine eigene Fachrichtung gab und taten das eher als kurzfristige Mode ab. Warum sollte man denn nicht gleich Mathematik (also die einzige echte Wissenschaft) studieren. Mein Studienführer als dem Jahr 1988 wies darauf hin, dass man als Informatiker sehr wissenschaftlich arbeiten würde und ohne Promotion bräuchte man sich erst gar nicht auf Jobsuche begeben. Wieauchimmer. Alles in allem gab es also weniger als 10 Möglichkeiten, an der Uni seinen Weg zu machen.
Und heute? Heute findet man im Studienverzeichnis 50 Studiengänge in denen das Wort “Medien” vorkommt. Das Studium ist unglaublich spezialisiert.
Ich gebe zu, dass ich das nicht verstehen kann. Wo ist der Sinn einer so frühen Spezialisierung? 80% aller Medienberufe gab es vor 10 Jahren noch nicht. Und welche Berufsbiler es in 5 Jahren geben wird, kann niemand sagen. Vermutlich 40% der Dinge, die ich im Studium gelernt habe, waren am Ende meines Studiums veraltet. Ist das ein Problem gewesen? Natürlich nicht. Denn man lernt im Studium ja nicht nur Inhalte, sondern - viel wichtiger - Methoden und Lernstrategien. Ich kenne die Studiengänge ja nicht im Detail, aber besteht nicht die Gefahr, dass ein Studium je schneller veraltet, je spezieller die Inhalte sind?
Ein zweiter Punkt. Als ich mein Studium gestartet habe, hätte ich mir nicht im Traum vorstellen können, in welche Richtungen es mich mal verschlagen würde. Ich wollte grandiose Software erschaffen. Kundenkontakt? Vorträge? Leitung von Workshops? Große Beratungsprojekte? Personalverantwortung? Ich?!? Nie im Leben! Später stellte sich dann heraus, dass ich zwar kein schlechter Softwareentwickler war, aber bei weitem nicht so brilliant, wie ich es denn gerne gewesen wäre. Statt dessen fing ich an es zu lieben, Teams und Projekt zu führen. Wenn mir das jemand im ersten Semester vorhergesagt hätte? Ich hätte gelacht und weiter getrunken. Wäre also ein Studium für mich gut gewesen, dessen Inhalte extrem stark auf den zukünftigen Job zugeschnitten sind? Hell no!
Egal, ich muss zum Glück heute nicht mehr studieren. Ich beneide die aktuellen Studenten aber auf jeden Fall nicht.
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Posted in Allgemein
at 01:24:07
Eine so ziemlich komplett ausgestorbene Spielerichtung sind die Textadventures. Heute noch hoch gelobt sind natürlich die Adventure von Infocom. Aber die Krone gehört eigentlich Scott Adams (nein, nicht der Comic-Zeichner)
Scott Adams hat schon Ende der 70′er Computerspiele programmiert. Die Textadventure waren extrem simpel. Man bekam erst eine kurze Beschreibung, wo man ist (”Du bist in einer Halle. Hier ist eine Standuhr. Es geht nach norden, süden, osten, westen”). Mit Hilfe kurzer Befehle (”öffne uhr” — “Eine Eule kommt heraus”) steuerte man dann das Spiel.
Die Adventure von Scott Adams sind Klassiker. Wir haben komplette Sommerferien damit verbracht, die Lösung zu finden. Und oft genug scheiterte es einfach daran, dass man einfach nicht das richtige 2-Wort Kommando gefunden hat. Die Spiele waren natürlich sehr simpel, schließlich musste so ein komplette Spiel in 8Kb Speicher passen (ja, liebe Kindern, 8192 Zeichen reichten damals aus, um komplette Spiele zu schreiben)
Wer mal wieder das echte 80′er Feeling haben möchte, hier kann man seine Adventure online spielen:
http://www.ifiction.org/games/index.php?cat=44
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04.02.10
Posted in Projektmanagement, Allgemein
at 10:12:25
Auf SpiegelOnline gibt es einen Artikel über die aktuelle Studentengeneration. Eine exemplarische Anna-Lena (grandioser Name) steht für Studenten, die ein Turbo-Studium durchziehen, aber im wirklichen Leben vermutlich in der Fußgängerzone verhungern würden (es sei denn, sie sehen jemanden aus ihrem Netzwerk der ihnen hilft)
An solchen Artikeln merke ich dann, dass mein Studium schon etwas zurück liegt. Wir hatten wohl etwas mehr Zeit. Immer, wenn es darum geht, das Schule und Studium noch kürzer werden sollen, erinner ich mich an einen Leiter eines Kurses im Technischen Zeichnen (bevor es mich zur Informatik verschlagen hat, war ich für 2 Semester in Elektrotechnik eingeschrieben). Als jemand neben mir in der Übung jammerte, er würde ja so auf keinen Fall nach 8 Semestern fertig werden war die Antwort: “Warum wollen Sie so früh fertig werden? Als Ingenieur sollen Sie eine Führungsausfage übernehmen und wenn Sie mit nur 24 ein Team von gestandenen Technikern führen wollen, lachen die Sie doch nur aus”
Ok, aber scheinbar wollen Personaler heute Stelllen mit solche Anna-Lenas besetzen. Warum auch immer. Bevor ich mich selbstständig gemacht habe, hatte ich recht lange eigene Teams, teilweise mit Personalverantwortung und habe entsprechend viele Leute selber eingestellt. Einer der besten und engagiertesten Softwareentwickler an die ich mich erinnern kann war jemand, der vorher seinen Job als Straßenbauer aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Er hatte definitiv keinen idealen Lebenslauf vorzuweisen, passte aber perfekt in die Position.
Andere Geschichte: Abends sitzt eine Runde hochrangiger Manager eines Weltkonzerns zusammen. Alle sind in ihren jeweiligen Positionen sehr erfolgreich und gut. Nach einigen Gläsern Wein stellt sich heraus, dass niemand am Tisch sein Studium mit einem Abschluss beendet hat. Tja, solche Zeiten sind dann wohl vorbei…
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03.02.10
Posted in Multimedia
at 09:59:30
Oh welche Freude.
Seit gestern steht ein neues IPhone Update bereit. IPhone OS 3.1 hatte Internet-Tethering (IPhone als Modem nutzen) für viele Nutzer deaktiviert.
Hatte man sein IPhone im europäischen Ausland (legal) gekauft und keinen T-Mobile Vertrag, konnte man es nicht mehr aktivieren.
Aus welchen Gründen auch immer, hat Apple dies mit dem Update am Dienstag wunderbarerweise wieder aktiviert. Wer also auch sein IPhone mit einem anderen Provider betreibt: Update!
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29.01.10
Posted in Multimedia
at 10:35:41
Als das iPad vorgestellt wurde war ich eigentlich der Meinung, ich brauche das nicht. Einige US-Blogger haben geschrieben, dass iPad sei genau das Gerät, was sie ihrer Mutter/Oma kaufen würden. Es sein einfach zu bedienen und würde genau deren Bedarf erfüllen. Sorry Jungs, aber das ist Quatsch. Das iPad kann nur ein Zweitgerät sein. Denn es muss sich mit iTunes synchronisieren. Klar, man kann es auch ohne iTunes nutzen. Aber das iPad ins Spühlwasser fällt, sind alle Daten futsch. Leider hat Apple ja noch kein iPad-WiFi-MobileMe-Sync vorgestellt.
Mittlerweile kann ich mir ein iPad sehr gut in meiner Wohnung vorstellen, nämlich auf meinem Wohnzimmertisch.
Es gibt einige Dinge, die ich mit meinem iPhone mache, wofür es eigentlich gar nicht sonderlich gut geeignet ist. Beispiele:
Schach
Ich habe einen Account bei chess.com und spiele über das iPhone (Fern-)Schach gegen 4-5 Gegner. Das Schachbrett auf dem iPhone ist ok, aber auf 10″ würde es natürlich noch besser aussehen. Mehr noch: Ich habe einige Spiele gegen meine Liebste auf dem iPhone gespielt - in dem wir das iPhone zwischen uns gelegt haben. Das iPad könnte durch eine Größe als richtiges Spielbrett durchgehen.
Neben Schach kann ich mir viele andere Brettspiele vorstellen, die auf dem iPad gut spielbar sind. Vielleicht sollte man einfach mal eine klassische Spielesammlung (Mensch ärger Dich nicht, Halma, Mühle) programmieren. Und zwar so, dass es ein simpler Ersatz für echte Brettspiele wird.
Fernsehzeitung
Eine Fernsehzeitung habe ich mir schon lange nicht mehr gekauft. Ich nutze tvtv.de oder eine der vielen verfügbaren Apps. Hier stößt die kleine Anzeige aber auf sein Grenzen. Gerade, wenn Text und Bilder vermischt werden. Das iPad wäre eine echte Programmzeitschrift
Twitter
Der sonntägliche Tatort macht mit Twitter noch mehr Spaß. Auch das stelle ich mir auf einem iPad nett vor
Surfen und Filme lasse ich mal weg, versteht sich von selber…
Eine andere sehr gute Einsatzmöglichkeit ist z.B. die Haussteuerung. Es gibt mittlerweile bezahlbare Lösungen mit denen man seine Wohnung automatisieren kann. Das ist nicht nur Spielerei. Eine automatische Steuerung von Heizung und Licht (beispielsweise je nach Anwesenheit) spart viel Energie. Es gibt mittlerweile verschiedenste Anbieter die eine Steuerung per iPhone App erlauben. Für diese ist ein iPad natürlich ideal.
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28.01.10
Posted in Multimedia
at 10:08:11
Amazon ist schnell. Man kann das iPad jetzt schon bestellen. hier der Link:
Apple iPad 24,6 cm (9,7 Zoll) Tablet 64GB WiFi
Aktueller Verkaufsrang (10:0 Uhr): 91 bei Elektronik. Wow, hätte ich nicht gedacht
Update 10:10 Uhr. 35!
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27.01.10
Posted in Multimedia
at 19:46:04
Steve Jobs stellt gerade das neue iPad vor. Hier schon mal meine Wunschliste für die Version 2.0:
- UMTS
- Zwei Kameras (eine für Fotos, eine für Videokonferenzen)
- Multitasking
- Die Möglichkeit, eine Bluetooth-Tastatur anzuschließen
Wird das Ding ein Erfolg? Keine Ahnung. So wie es aussieht, wird es mein Kindle nicht ersetzen und auch kein Ersatz für mein Laptop sein können. Aktuell habe ich in meiner Tasche: Laptop, iPhone und Kindle
Wenn ich kein Gerät ersetzen kann, werde ich mit 4 Geräten unterwegs sein wollen? Klare Antwort: Nein!
So auf den ersten Blick ist das iPad ein großes iPod auf dem ich fancy Zeitung lesen kann. Keine Ahnung, ob ich das wirklich kaufen will.
(Update): Da war ich zu schnell. Es hat sowohl UMTS also auch die Möglichkeit, eine Tastatur anzuschließen. Und es kostet ab $499. Also $830 für ein 64gb Computer mit UMTS. Hmm also vielleicht … dann … ja … doch …
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22.01.10
Posted in Projektmanagement
at 10:07:00
“Wirklich lieber guerilla PM, ich bin untröstlich. Ich kann voll uns ganz verstehen, dass Sie mit dem Verlauf des Projektes unzufrieden sind. Aber ich kann mir auch gar nicht erklären, wie das alles passieren konnte.”
Na ja, ich hätte da so einige Ideen, warum der Dienstleister das Projekt in den Sand gesetzt hat. Er hat so ziemlich jede goldene Projektregel verletzt:
Sag mir, wie ein Projekt anfängt und ich sage Dir, wie es aufhört
Wenn der Projektstart schon schwierig ist, wird das Projekt scheitern. Das falsche Team, ein schlechtes Briefing, ein schlechtes Grobkonzept - was auch immer. Fehler, die am Anfang gemacht werden, können nicht wieder gut gemacht werden. Leider ist es in der Projektwirklichkeit so, dass viele Projekte erst mal gestartet werden (um “Aktion zu zeigen”). Ein gut vorbereiteter Start ist eher selten.
Das falsche Team zur falschen Zeit bringt Kosten und Verdrießlichkeit
Es geht nicht darum, die besten Köpfe für ein Projekt zu finden. Es geht darum, die richtigen Köpfe zu finden. Wer passt für die Aufgabe? Einfach mal ein Team zu nehmen, weil es in der Vergangenheit bei einer anderen Aufgabe erfolgreich war ist Unfug.
Man tauscht die Pferde nicht auf der Zielgeraden
Kurz vor Ende eines Projekte das halbe Team auszutauchen ist schlecht, sehr schlecht. Eigentlich sollte man das Team gar nicht mehr ändern, auch nicht erweitern (”adding manpower to a late project makes it even more late”).
Arbeite nach einer Methode, egal welche - aber die Methode ist nicht das Projekt
Ok, das klingt jetzt seltsam. Was ich damit meine: Es gibt viele verschiedene Projektmanagement Methoden. Und egal, welche man anwendet. Es ist immer besser irgendeine Methode zu nehmen, als gar keine zu haben. Die Gefahr ist jedoch: Je komplexer eine Methodik wird, desto eher verwechselt man das Projektergebnis mit der Methode. Oder anders ausgedrückt: Nur, weil ich den Projektstatus sauber nach PMI tracke und alle notwendigen Reports und Dokumente sorgfältig ausgefüllt habe, ist das Projekt noch lange nicht erfolgreich. Vielleicht protokolliert man nur das Scheitern - dies aber sehr genau
Definiere eine klare Struktur - vor allem in der Kommunikation
Informationen müssen schnell verteilt werden. Und jeder muss wissen, wer Ansprechpartner für welches Thema ist.
Lügner haben kurze Beine - und erfolglose Projekte
Wenn es Probleme gibt, wenn irgendetwas nicht richtig läuft, gibt es zwei Möglichkeiten. Man kann hoffen, dass es keiner merkt und das Problem “intern” gelöst wird. Oder, man kommuniziert ehrlich. Die Erfahrung zeigt, dass man lieber gleich mit der Wahrheit raus rücken sollte. Je länger man etwas unter den Teppich zu halten versucht, desto größer werden die Probleme
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18.01.10
Posted in Projektmanagement
at 14:33:09
Normalerweise sind meine Projekte natürlich immer extrem gut in der Zeit, weit unter dem Budget, das Team ist hochzufrieden und der Auftraggeber wirft Rosenblätter auf meinen Weg. Aber manchmal kommt es auch anders …
Es war Sommer. Ich hatte ein Projekt beendet und die Angebote für neue Projekte waren ein wenig mau. Da bekam ich die Anfrage über einen Vermittler, ob ich nicht bei in arbeiten wolle. Start sei in wenigen Tagen. Die Bezahlung war auch in Ordnung.
Ok, ich hätte ein wenig misstrauischer sein sollen. Der Vermittler hat keinerlei Bewerbungsgespräch mit mir geführt. Auch der potentielle Kunde hat mich vor meinem ersten Arbeitstag nicht gesehen oder gesprochen. Das sind schon schlechte Zeichen.
Der erste Tag. Ich komme in die Firma und lerne meinen Auftraggeber zum ersten Mal kennen. Mein Ansprechpartner leitete eine Abteilung mit >100 Mitarbeitern und war eigentlich sehr nett.
O-Ton der Begrüßung: “Also ich halte ja nichts von Beratern. Aber ich dachte, ich probiere das mal aus”.
(Okaaaay, das geht ja schon mal gut los)
Ich: “Dann liegt es jetzt also am mir, Sie davon zu überzeugen, dass Sie durch Berater wirklich Ihren Erfolg steigern können. Wie kann ich Ihnen denn helfen?”
Auftraggeber: “Wir sind in unserer Branche führend. Also wollen wir auch das beste IT System haben. Sie sollen uns das planen”
Ich: “Was ist denn ihre Definition so eines Systems. Soll es möglichst schnell sein? Sollen die Kunden möglichst zufrieden sein? Was sind Íhre Kriterien?”
Auftraggeber: “Was soll denn diese Frage? Die Kriterien erwarte ich von Ihnen!”
Ich: “Sehr gerne. Was sind die Rahmenbedingungen?”
Auftraggeber: “Äh, was für Bedingungen? Die sollen Sie doch definieren”
Ich: “Ok, geben Sie mir 15 Mio EUR, 30 Entwickler und 12 Monate Zeit. Dann bekommen Sie ihr System”
Auftraggeber: “So ein Blödsinn. So viel Geld gibt es nicht. Und so viel Zeit haben wir nicht”
Ich: “Gut, dann kommen wir doch den Rahmenbedingungen schon näher. Jetzt kümmern wir uns noch um die Zieldefinition”.
So in der Art ging es dann weiter. Es ist nun nicht ungewöhnlich, dass ein Kunde nicht weiß, was er will. Aber in diesem Fall wollte der Kunde auch bei dem Projekt nicht mitziehen. Kein Ansatz fand Zustimmung, keine Projektdefinition wurde angenommen. Eigentlich ein 08/15 Projekt. Ist-Analyse, Zieldefinition, Migrationsstrategie. Aber hier klappte so mal gar nichts.
Nach 2 Wochen habe ich das “Projekt” von mir aus beendet. Die Reaktion des Kunden war, dass er meinte, er macht es dann halt selber und wird mir anschließend das Ergebnis zeigen damit ich endlich verstehe, was er denn überhaupt gewollt hat. Unnötig zu erwähnen, dass ich nie wieder etwas von diesem Kunden gehört habe …
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14.01.10
Posted in Projektmanagement
at 11:32:54
Wenn es darum geht, Behauptungen zu beweisen, kann man zwischen dem wissenschaftlichen Ansatz und dem esoterischen Ansatz (ich nenne ihn einfach mal so, gemeint sind damit die Argumentationen z.B. von Ufo-Anhängern) unterscheiden.
Der wissenschaftliche Ansatz geht so:
Man macht eine Beobachtung und versucht diese zu erklären. Oder man stellt eine Theorie auf Grund von Annahmen und Berechnungen auf.
Im nächsten Schritt versucht man nun 2 Dinge. Zum einen bemüht man sich, die Behauptung zu widerlegen. Des weiteren macht man auf Grund der Theorie Vorhersagen und prüft, ob diese eintreten.
Beispiel: Ein Apfel fällt nach unten. Dies ist die Beobachtung. Ich stelle nun die Thorie auf, dass dies an etwas liegt welches ich Schwerkraft nenne. Ich mache die Schlussfolgerung, dass alle Gegenstände nach unten fallen. Jetzt behaupte ich, dass auch eine Birne fallen würde. Wenn das auch passiert, habe ich ein Modell gefunden welches funktioniert. Was Esoteriker nun nicht verstehen: Ich habe nicht bewiesen, dass alle Dinge nach unten fallen. Wenn ich 999 Dinge finde, die fallen, kann es sein, dass es trotzdem ein Ding gibt, welches nicht nach unten fällt. Als Experiment Nr. 1000 nehme ich einen Wasserstoffbalon. Und siehe da, das Ding fällt nicht nach unten, es steigt nach oben. War damit mein ursprüngliches Modell falsch? Nein, es war nur unvollständig.
Was machen nun Esoteriker?
Nun, ein Esoteriker macht auch eine Beobachtung. Aus dieser Beobachtung zieht er nun Schlüsse und stellt eine Theorie auf. Soweit unterscheidet er sich also nicht von den Wissenschaftlern. Aber er versucht nun nicht, seine Theorie zu untermauern. Ihm reicht diese eine Beobachtung aus. Andere Informationen werden nicht mehr hinzugezogen (oder irgnoriert). Beispiel: Eine Erkältung dauert immer unterschiedlich lange. Man kann eine Infektion mit keinem Medikament der Welt verkürzen. Nun dauerte eine Erkältung vielleicht in einem Fall 10 Tage. 3 Monate später hat der Esoteriker wieder eine Erkältung und nimmt den Imunbooster WooperDooper. Die Erkältung dauert dieses Mal nur 5 Tage.
Erklärung 1: Es liegt an WooperDooper
Erklärung 2: Die Infektion war diesmal einfach nach 5 Tagen vorbei. Sie wäre auch ohne WooperDooper nach 5 Tagen vorbei gewesen sein.
Der Esoteriker glaubt es liegt an WooperDooper und nimmt ab jetzt bei jeder Erkältung WooperDooper. Wenn die nächste Erkältung wieder 10 Tage dauert? Glück gehabt. Mit WooperDooper hätte es bestimmt 10 Tage gedauert.
Langer Rede kurzer Sinn: Wissenschaftler stellen ihre Theorie / ihr Modell ständig in Frage und passen ihr Modell an die Realität an. Esoteriker glauben an ihr Modell und erklären sich die Realität zur Not zu um, bis ihr Modell passt.
Sind wir Projektmanager nun Wissenschaftler oder Esoteriker?
Tja, machen wir uns nichts vor. Wir sind eher Esoteriker. Wir wollen an eine neue Projektmanagement Methode glauben und sind sicher, dass das Projekt dadurch schneller, erfolgreicher use. ist. Können wir das Beweisen? Nein, dafür müssten wir das exakt gleiche Projekt nochmal mit einer anderen Methode durchführen. Und leider geht das nur im Buch (Der Termin. Ein Roman über Projektmanagement).
Aber haben die ganzen Methoden ihre Wirksamkeit wirklich unter Beweis gestellt? Ich glaube mittlerweile eher: Nein.
Heißt das, wir brauchen keine Methoden mehr? Das würde ich nicht sagen. Aber ich glaube, dass die qualitativen Unterschiede zwischen einzelnen Methoden, das deren Vor- und Nachteile einfach viel zu wenig klar sind.
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19.12.09
Posted in Politik
at 12:38:26
Egal welche Alibi-Erklärung in den nächsten Stunden vielleicht noch die Gnade der 193 Staaten findet, der Klimagipfel ist sauber gegen die Wand gefahren worden. In den Geschichtsbüchern wird er vermutlich als verpasste Chance auftauchen. Rhetorik-Bücher werden ihn als wunderbares Fallbeispiel nehmen, wie Verhandlungen scheitern.
Eigentlich haben ja alle Recht. Die Erdöl-Länder haben Angst um ihre wirtschaftliche Existenz. Die USA will nicht mehr machen, als z.B. China - wieder wirtschaftliche Interessen. China erinnert den Westen daran, dass sie natürlich sehr viel mehr CO2 erzeugen als noch vor einigen Jahren, aber halt dabei seien, in die “1. Welt” aufzusteigen- will man das ihnen verbieten? Die kleinen Länder fragen, warum sie ihren Regenwald um jeden Preis schützen sollen während die Industriestaaten ihre eigene Umwelt munter zerstören - und nebenbei noch die Weltmeere leerfischen. Außerdem sei ihr Anteil nur extrem gering. Ergebnis: Wir müssen handeln, aber es soll nicht weh tun. Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht Nass.
Muss man den Staaten ein Vorwurf machen? Ja und nein. Ursprünglich wollte ich mich jetzt ausführlich über die hirnlosen Volldeppen in Kopenhagen aufregen. Ich wollte schreiben, dass dort die Zukunft meiner (fiktiven) Kinder und Enkel kurzfristigen Wirtschaftszielen geopfert wurden. Aber dann trank ich einen Schluck Kaffee und sah dabei meine Wohnung.
Und die traurige Wahrheit:Die echten Idioten sitzen nicht in Kopenhagen, sondern in meiner eigenen Wohnung!
Ich selber gehe als kleinste mögliche politische Einheit mit denkbar schlechtem Beispiel voran. Während ich mich über den Klimagipfel aufrege, sitze ich alleine in einer 110qm Wohnung, lasse 2 Computer laufen, die Gasheizung erwärmt alles auf wunderbare 21Grad (also 30 Grad höher als die Außentemperatur), eine weitere 30qm Wohnung an meinem Projektstandort hat 15Grad, ich trinke Kaffee aus Südamerika, in einer Tasse die ich in New-York gekauft habe gebrüht mit einer Pad-Maschine und im Moment rödeln Wasch- und Spülmaschine. Ich war in den letzten 12 Monaten auf 3 Kontinenten, bin fast zweimal die Strecke um den Erdball geflogen und ca. 50.000 km alleine mit meinem Auto gefahren. Aus klimaschutzsicht sollte mir die erboßte Erde also in die Fresse hauen bis ich lache.
20% CO2 Reduzierung in 40 Jahren. Pah! Ich könnte meine persönliche CO2 Erzeugung vermutlich binne 6 Monaten um 70% reduzieren. Ich ziehe wieder in eine kleine WG, mache keine Fernreisen, Arbeiten nur an Projekten vor der Haustür und schränke mich stark ein. Warum ich das nicht mache? Klar, ich will das Erreichte nicht einfach so aufgeben. Ich bin quasi mein eigenes China&USA in Personalunion.
Und ich denke, hier liegt ein Teil der Lösung. Jeder Einzelne kann seinen Teil beitragen. Rettet das die Welt? Natürlich nicht. Aber je mehr sich eine entsprechende Mentalität durchsetzt, je mehr wir die Schwerpunkte verschieben , desto eher werden auch die Regierungschechfs auf Klimakonferenzen mit diesem entsprechendem Rückhalt sinnvolle, aber vielleicht wirtschaftlich schmerzhafte Maßnahmen beschließen.
Was mache ich eigentlich bislang: Wenig. Ich habe einen Vertrag bei einem Öko-Strom Anbieter. Mein aktueller Projektvermittler hast sich CO2 Neutralität auf die Fahne geschrieben und unterstützt einige Projekte. Ich spende (manchmal) und unterstütze mit einem monatlichen Beitrag ein Kind in Indien (zumindest hoffe ich, dass es tatsächlich existiert und ich keiner Betrugsorganisation auf den Leim gegangen bin). Ich kaufe Lebensmittel (zu wenig) nach Saison und Region.
Was ist machbar und tut nicht sonderlich weh: man kann seinen Vermieter nerven, eine Photovoltaik-Anlage aufs Dach zu setzen (kann man gut argumentieren, da es sich finanziell rechnet). Weniger Fernreisen. Mehr Fahrgemeinschaften (ist ja auch lustig - zumindes manchmal). Weniger Müll erzeugen. Weniger Quatsch kaufen der eh’ nach 3 Monaten im Keller landet. Eine kleinere Wohnung näher an meinen Projekten suchen (oder alternativ flugs eine Familie gründen und die Wohnung füllen). usw. usw.
Es gibt viele Möglichkeiten, die persönliche CO2 Bilanz zu verbessern.
Wenn Obama es nicht schafft, müssen wir halt selber ‘ran.
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16.12.09
Posted in Allgemein
at 10:37:00
Ich bin Amazon-Prime Kunde. Für einen geringen Betrag bekomme ich alle Bestellungen ohne Versandkosten sowie als Expresspaket zugeschickt. Das ist eigentlich eine gute Sache. Eigentlich.
Schon seit Monaten liebäugle ich mit der Philips LIVING COLORS Lampe. Vor 2 Wochen habe ich sie mir dann selber zu Weihnachten geschenk. Ich lasse sie, alle Bestellungen, an die Packstation in meinem momentanen Arbeitsort schicken.
Laut Sendungsverfolgung scheint da aber irgendwas schief gelaufen zu sein. Denn der Status stand bei Amazon auf “wird zugestellt”, laut der DHL Seite sogar auf “delivered to customer”. Nur, ich hatte die Lampe noch nicht bekommen. Na, dafür gibt es ja eine Hotline:
Ich: Können Sie bitte mal den Status des Paketes 12345 anschauen.
Hotline: Das Paket war zu groß für die Packstation und befindet sich nun im Depot
Ich: Äh, warum wurde ich darüber nicht informiert? Was passiert nun?
Hotline: Das Paket bleibt hier 7 Tage und wird dann zurückgeschickt
Ich: Ne, ich will das doch haben. Können Sie es mir bitte nochmal zustellen. Dies mal bitte nach Hause, die PLZ lautet …
Hotline: Das geht nicht, das wäre ja ein anderes Depot. Es ist ja ein Expresspaket
Ich: Ok, dann vielleicht an eine Postfiliale hier um die Ecke?
Hotline: Das geht nicht, die können das Paket nicht scannen. Es ist ja ein Expresspaket
Ich: Und wenn ich es zu meiner Projektwohnung schicken lasse und nicht da bin, bekomme ich eine Abholkarte?
Hotline: Das geht dann ins Depot zurück. Es ist ja ein Expresspaket
Ich: Gut, gut. Ich hole es im Depot ab.
Hotline: Das Depot liegt “Werrastraße 1, Raunheim”
Tja, wer mag kann das gerne mal bei Google-Maps, Stadtplandienst o.ä. suchen. Man findet nix. Zum Glück bin ich dann auf einige Blogs gestoßen, die das gleiche Problem hatten. Es ist ein neues Industriegebiet in der Nähe vom Frankfurter Flughafen. Dort angekommen muss man dem Wegweiser “Parkplatz für Mitarbeiter” folgen und an einer Tür ohne Schild klingeln. Das bekommt man sein Paket.
Die Lampe? Ach, die ist übrigens Defekt gewesen und ich werde sie heute zurückschicken…
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15.12.09
Posted in Projektmanagement
at 10:37:30
Manchmal ist es sehr spannend, mehrere Bücher gleichzeitig zu lesen. Empfehlenswert sind z.B. gleichzeitig The Secret, Bleep und Prometheus Rising zu lesen.
Die ersten beiden Bücher sind ziemlich esoterisch und seit erstaunlich langer Zeit weit oben in den Verkaufscharts (vor allem “The Secret”). Es gebt dabei - sehr knapp zusammengefasst - um die Idee, dass all’ unsere Wünsche Wirklichkeit werden können. Wenn ich es schaffe, von einer Sache überzeugt zu sein, wird sie auch eintreten. Das Buch gibt dabei sowohl kleine Beispiele (”ich werde gleich hier vor meiner Haustür auf den leeren Parkplatz fahren”), zeigt aber auch größere Ziele (”ich habe das Modell des Hauses gebaut in dem ich 15 Jahre später wirklich lebe”). Der wichtige Trick dabei sein, nicht negativ zu denken. Man darf sich also nicht sagen “ich werde keine Erkältung bekommen”. Denn das Universum wird nur “Erkältung” hören und - bumms - schon liegt man flach. Statt dessen muss man sich sagen “ich freue mich, dass ich den ganzen Winter über gesund sein werde”.
Langer Rede kurzer Sinn: Sobald ich einen Wunsch äußer, wird das Universum alles tun, um diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen.
Das wird dann in späteren Büchern und Filmen irgendwann mal mehr oder minder Quantenphysikalisch “erklärt” und am Ende eines dieser Filme wird eine Menschenkette rund um Jerusalem (? oder einer anderen Stadt) durch die ständige Wiederholung von “I Am That I Am” die Verbrechensrate senken.
Kommen wir nun zum dem zweiten Buch. Auf deutsch heißt es Der neue Prometheus. Es ist leider vergriffen und kostet gebraucht ab 300 EUR (Stand Dezember 2009). Keine Ahnung, warum es so teuer ist. Aber ich könnte wohl meine Urlaubskasse aufbessern - ich habe die Ausgabe nämlich zuhause. Die englische Taschenbuchausgabe ist aber noch erhältlich.
Bei dem Buch von R.A. Wilson geht es (unter anderem und wieder nur sehr knapp wiedergegeben) darum, dass in unserem Gehirn zwei Teile arbeiten, der “Denker” und der “Beweiser”. Die Idee ist nun, dass der “Denker” eine Theorie aufstellt und der “Beweiser” nun alles dafür tut, um diese Theorie auch zu beweisen. Wenn der “Denker” also vermutet, dass er nie einen Parkplatz bekommt, wird der “Beweiser” alle Beweise dafür sammeln. Er wird sich also merken, dass man im letzten Monat 10 mal keinen Parkplatz gefunden hat. Die 30 erfolgreichen Suchen? Nun, die “vergisst” der Beweiser. Ich halte mich für einen Langweiler der keine Freunde findet? Dann wird es auch so sein.
Beide Bücher gehen also von der gleichen Erkenntnis aus: Unsere Wahrnehmung beeinflusst unsere persönliche Realität. Die Esoterikbücher erklären es nun damit, dass eine wie auch immer geartete Macht im Universum dafür verantwortlich ist. Robert Anton Wilson (dessen Bücher man übrigens alle gelesen haben sollte) erklärt es einfach damit, dass unsere Einbildung (der Denker) sowohl unsere Wahrnehmung wie auch unser Verhalten steuern und durch entsprechendes Feedback schließlich die Realität beeinflussen. Ich persönlich würde eher auf Wilson wetten …
Was auch immer die Ursache sein mag (Gehirn oder Universum), die Macht des positiven Denkens ist erstaunlich groß. Und schon sind wir beim Projektgeschäft.
Wie oft kommt es vor, dass wir in unserem Alltag auch nur Beweise für unsere negativen Meinungen suchen. “Der Entwickler XYZ ist eine Niete”, “Das Projekt wird eh’ nix”, “In dieser Umgebung kann ich nicht arbeiten”, “Ich arbeite viel zu viel”
Und so weiter, und so weiter…
Es ist unglaublich schwer, wirklich objektiv zu sein. Dass, was wir für Objektivität halten, ist zu 20% Realität und zu 80% von unserem “Beweiser” in unserem Kopf gesteuert. Das ist bei Konflikten ein Problem. Nicht nur, dass alle Parteien glauben, sie seinen im Recht. Die sind auch noch völlig davon überzeugt, die seien objektiv im Recht.
Was kann man für seinen Alltag daraus ziehen?
1. Spiralen erkennen
Wenn ich unzufrieden bin, wenn ich denke, ich arbeite zu viel. Wird das meine Unzufriedenheit steigern. Es wird sogar meine Arbeitslast steigern. Diese Abwärtsspirale ist schwer zu erkennen
2. Sich seiner Subjektivität bewusst sein
Egal, für wie schlau wir uns halten. Egal, wie objektiv wir scheinen. Wir sind es nicht!
3. Sich selber positiv manipulieren
Ok, das klingt vielleicht seltsam. Aber es ist möglich, seine eigene Grundeinstellung bzgl. einer Aufgabe zu verbessern
4. Seine Umgebung verstehen
Der Gegenüber ist nicht dämlich, verbohrt und unfähig, die Dinge vernünftig zu sehen. Sein “Beweiser” hat ihm nur andere Dinge bewiesen, wie mein “Beweiser”. Er ist von seiner Realität genau so überzeugt, wie ich von meiner Realität. Wer das berücksichtigt, wird in Diskussionen und Verhandlungen seinen Erfolg massiv steigern können.
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